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Jannik de Jong (3 facher Wadenbeinbruch
in Roden) und Ramon Stanek (Knöchelbruch in Wolfslake) kamen trotz ihres Handicaps nach Dohren, um die Rennen zu beobachten, an
denen sie eigentlich teilnehmen sollten. Jörg Tebbe (Fleischwunde am Po in Cloppenburg) blieb am Ende nichts anderes übrig,
als es den beiden erfolgreichen Teenies gleich zu tun und verzichtete aufgrund der Schmerzen nach dem Training auf seinen Start.
In der gebückten Haltung sah man Jörg in den letzten Wochen des öfteren, doch kann er es so am Besten aushalten.
Außerdem sieht er es mit Humor und meinte: "In Neuseeland wird Golf gespielt.
Da habe ich dann schon einmal die perfekte Haltung" (Jörg erhielt aufgrund der Absagen von Schneiderwind, Barth und Read
einen Platz beim letzten Langbahn Grand Prix Lauf in New Plymouth) |
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Aber nicht nur diese 3 bekamen eine exzellente Vorstellung vom Geburtstagskind Tobias
Kroner geboten, sondern auch die geschätzten 1000 Fans, die das Oval säumten. Egal welche Gegner Kroner am Band neben sich
hatte, spätestens in der Startkurve war er mehr als eine Nasenlänge in Front. Und dass der 19-Jährige sauschnell
unterwegs war, bewies auch der neue Bahnrekord, den er sich selber abjagte und von 11,9 sec auf 11,4 sec verbesserte.
Viele seiner Mitstreiter waren bereits schon einmal in Dohren unterwegs gewesen, doch versprach man sich vom Debütanten Craig Watson aus Australien eine Menge. Watson, der den Nachmittag bereits vor Ort war, aber im Auto Schlaf nachholte, konnte erst nach der Fahrervorstellung neben René Schäfer, der eine Autopanne hatte, ein Nachzüglertraining absolvieren. Grund dafür war, dass Andreas Walek, der sein Material brachte, erst spät in Dohren eintraf. Erwartungsgemäß kam auch er prompt auf der Strecke zurecht und fuhr die schnellste Trainingszeit. Auf den Bahnrekord verzichtete er allerdings und beeindruckte mit dem Laufsieg in Heat 2. Auch Kroner gewann den Auftaktheat und im 4. Lauf sollten die beiden aufeinander treffen. Während der Lokalmatador wieder an der Spitze fuhr, befand sich Watson am Ende des Feldes und eingangs der 2. Runde wollte er Christian Hülshorst auf Rang 3 angreifen, als er Bekanntschaft mit der Planke machte. Er verletzte sich dabei leicht an der Hand und sagte seine weiteren Starts ab. "Das mit der Hand ist halb so schlimm, das Motorrad sieht schlimmer aus", so Sven Schütz, der Watson vom Flughafen in Düsseldorf abholte. Somit war neben Tebbes Absage das Fahrerfeld um einen weiteren Kandidaten zusammen geschrumpft. Watson blieb aber nicht der einzige, der nach dem 1. Durchgang die Segel strich. Auch Henning Loof verzichtete nach einem 2. Rang zu Beginn auf die Weiterfahrt. Eine alte Schulterverletzung schmerzte wieder und er konnte auf diesem extremen Rundkurs nicht die Kraft aufbringen, das Bike im 4-Runden-Drift auch weiterhin zu führen. Aus 12 Piloten wurden also nur noch 9, die aber bis zum Ende durchhielten und tolle Rennen zeigten. |
Kroner
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An Kroners Tagessieg konnte keiner rütteln, doch ging es um die weiteren Plätze heiß her. So gingen Lubos Tomicek, Henk Bos und
Miroslaw Daniczewski neben Kroner ins Finale, die die letzten 4 Runden des Abends auch in dieser Reihenfolge hinter Kroner beendeten und sich auch so auf den Plätzen in der Endwertung wiederfanden. Der erste, der das Finale verpasste, war Schäfer, der im ersten Durchgang die rote Laterne ins Ziel brachte. Doch mit weiteren Läufen auf Rang 2 und 1 sicherte er sich ungefährdet den 5. Gesamtrang vor Dirk Fabriek, der die Plätze 2 und 3 inne hielt. Hinter Watson, der mit den 3 Punkten aus dem 2. Heat Platz 7 erreichte, kam Henry van der Steen in die Rangliste. Er lag nach 2 Heats noch gut im Mittelfeld, doch krachte auch er in seinem letzten Vorlauf in die Bretter, nachdem er zuvor die Bande spektakulär touchierte. Schiedsrichter Ludger Spils brauchte diesen Lauf aber nicht abbrechen, da sich der junge Niederländer samt Bike in Sicherheit bringen konnte und scheinbar unverletzt blieb. Loof erhielt danach Platz 9 zugesprochen vor Sjoerd Rozenberg, der eine Disqualifikation einstecken musste und Hülshorst, der nach einem Ausrutscher in Heat 3 zunächst noch wieder Anschluss suchte, dann aber, wie auch im letzten der 3 Vorläufe, ausfiel und somit nur 1 Pünktchen aus Heat 4 schrieb. |
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Aber auch in der B-Lizenz gab es einen unbezwingbaren Akteur, der die Konkurrenz voll im Griff hatte. René van Weele, der in ein paar Tagen an einem grossen Rennen in England neben den ganz grossen Stars an den Start gehen wird, zeigte wieder einmal seine Klasse. Nach dem Training dachte Sönke Petersen schon ans abmelden, da sein Rahmen brach, doch bekam er von Arne Ledwig ein Motorrad zur Verfügung gestellt und fuhr auf diesem für ihn fremden Gefährt am Ende sogar auf Rang 2 in der Gesamtwertung. Ein zweiter Rang im Finale und die Schützenhilfe von Torsten Berger, der hier Rang 3 belegte, brachten Petersen den 2. Platz, da sich der nach der Vorrunde besser platzierte Kaj de Jong nur auf Rang 4 im Endlauf sah. Die weiteren Akteure reihten sich am Ende wie folgte in die Liste ein: Dominik Möller, der konstant auf die 2. Plätze ins Ziel brachte und nur um einen Punkt das Finale verpasste, Mark Stiekema, der im ersten Heat nach dem Start ausfiel, Benni Borgers, Henkie Koonstra, der auch in der 125ccm Klasse an den Start ging, Christian Barkow, Priscilla Wolgen und Pascal Swart. |
Leider war auch das Fahrerfeld der J-Lizenz zusammen-geschrumpft und so traten nur 5 Piloten an. Dass es dabei nur im Endlauf zu einer 4er Konkurrenz kam, war etwas Schade, denn sah man in diesem Endlauf, dass der spätere Sieger und ungeschlagene Vorlauf-Gewinner Niklas Lund doch bezwingbar war. Arne Ledwig schaffte dieses Meisterstück, der in all 3 Vorläufen immer gegen Lund antreten musste und nie vor ihm ins Ziel kommen konnte. Ledwig schob sich mit diesem Sieg im Endlauf dann sogar noch auf den 2. Gesamtrang und verdrängte damit auch noch Denis Wienke, der in seinen Läufen 1 und 2 |
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wie Lund unbesiegbar schien. Patrick Döllmann, der als letzter ins Finale kam, hatte gegen diese 3 späteren Sieger keine Chance und hatte sogar noch einen Sturz. Ilona Wolgen, die kurzfristig von der B-Lizenz in diese Konkurrenz wechseln durfte, schrieb zwar beachtlich Punkte, doch profitierte sie wirklich von dem dezimierten Fahrerfeld, da sie 2 x in den Läufen an den Start ging, wo sie nur einen Gegner hatte. |
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Langsam wird die Konkurrenz der 125ccm-Klasse bestimmt verzweifeln, denn gibt es anscheinend kein Mittel, dem Seriensieger Kai Huckenbeck das Siegen schwer zu machen. Mit klaren Start-Ziel-Siegen beendete er die 3 Vorläufe und im Endlauf sah man den Werlter nur am Ende des Feldes. Aber gerade das spornte das Ausnahmetalent anscheinend noch mehr an, als Sieger die Ziellinie zu überqueren. 215 Meter pro Runde sind wahrlich nicht lang und auch die Breite von 11 Metern sind nicht gerade optimal, um Überholmanöver zu starten, vor allem, wenn man 5 Konkurrenten vor sich hat. Aber wie auch immer er das wieder geschafft hat, es war eine Augenweide. Innerhalb von nur 2 Runden - sprich 430 Meter - sah er sich wieder in Front und konnte somit einen weiteren Maximumsieg verbuchen. Nick Lourens, Hollands Talent Nr. 1, musste sich somit erneut geschlagen geben und konnte mit 3 Niederlagen gegen Huckenbeck dennoch die zweitbeste Leistung dieser Klasse zeigen. 6 Zähler hinter Lourens schaffte es Bertjan Bos dann aber, bei einem Ausfall in der Vorrunde, dank eines 3. Ranges im Ziel auch Rang 3 zu behaupten, ehe es hinter ihm eng wurde auf den weiteren Plätzen. Henkie Koonstra, |
Stefan Tholen und Bernd Dinklage, der allerdings 2x wegen Durchfahrens des Innenfeldes ohne Punkte blieb, lagen nämlich nur jeweils 1 Punkt hinter Bos auseinander. Maurin Vochteloo, der einzige, der neben Huckenbeck, Bos und Lourens einen Laufsieg schaffte, konnte wegen Maschinenproblemen weder am letzten Vorlauf noch am Finale teilnehmen, und wurde mit Rang 7 somit unter Wert geschlagen. Kelly Velda, Jesper Dijkstra, Rob Wielink und Robin Lukens waren demnach ebenso Final-Zuschauer, wie der enttäuschte Vochteloo. |
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In der Vorrunde gingen in der Schülerklasse A jeweils 4 Kids ans Band, ehe sich die 6 Besten von ihnen im Finale wieder trafen. Ungeschlagen konnte Hauke Haupt auch im Finale zeigen, dass er an diesem Tage in topform war. Nils Hesse und Steven Mauer unterlagen Haupt schon in den 2 Vorläufen und auch im Endlauf drehte er am dollsten am Gashahn. Hesse setzte sich dabei auch noch gegen Mauer durch und sicherte sich somit den 2. Rang vor Mauer. Ohne Podestplatz blieb somit wieder einmal Max Deppe, der sich gegen Dirk Meyer durchsetzten konnte. Haukes Bruder Ole komplettierte das Finalfeld, doch flossen bei ihm nach dem Rennen bittere Tränen. "Er sagte, dass er schon schnell war, nur wollte das Motorrad im Finale nicht so wie Ole", so die Mama, die sich einerseits für Hauke freute, andererseits aber Ole trösten musste. Johann Gust und Ole Frohberg schafften den Einzug in den Endlauf nicht und belegten die Plätze 7 und 8 in der Endwertung. |
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Beim Clublauf des MSC Werlte Nachwuchses gewann Niklas Thien ungeschlagen vor Kevin Richter und Sören Untied. Patrick Krüßel kam auf den 4. Rang und blieb somit vor André Majewski, Fabian Ludden, der im Finale stürzte, Robin Kleinpeter und Patrick Majewski, der aufgrund eines Ausfalles wertvolle Punkte und somit eine bessere Platzierung verschenkte. |