| Extrem lange Geraden und enge Kurven |
Eisspeedway in Erfurt -
Ein Debüt
in der Gunda Niemann-Stirnemann Eislaufhalle. Auf der Anzeigentafel vor
dem Stadion wurde drauf hingewiesen, dass der normale Eislaufbetrieb
für Jedermann
an diesem Wochenende ausfällt und die Eishockeymannschaft reiste zu einem
Auswärtsspiel am Sonntagmorgen. Das waren die
Voraussetzungen, um die Halle ganz im Sinne des Eisspeedwaysports frei
zu halten. Die angrenzende Eishockeyhalle legte man mit Gummimatten aus,
um dort das Fahrerlager zu bieten. Besonders gemütlich waren hier die Parkbänke,
die sowas wie eine besinnliche Atmosphäre zwischen den dröhnenden Motoren
schafften. Mit je 2000 Zuschauern war die Halle an beiden Tagen nahezu
ausverkauft. |
Das Fahrerfeld setzte sich aus mehreren Kategorien
zusammen: Mit Günther
Bauer, Per-Olov Serenius, Robert Eibl und Markus Skabraut waren aktuelle
Grand Prix Piloten am Start, aber auch WM-Vorrunden Teilnehmer stellten
sich neben zum Teil blutjunge Anfänger aus
Österreich und der Schweiz sowie der (Haar-)ergrauten Garde ans Band. An diesen
2 Tagen standen insgesamt 48 Rennen auf dem Plan, die im WM-Modus mit ihren
D-C-B-A Finals die endgültigen Platzierungen feststellten. Die Match-Punktewertung
beider Tage wurde wie folgt ausgeschrieben:
Aus der Einzelwertung beider Tage ergab sich dann das Endergebnis der Gesamtveranstaltung. Da es sich aber auch um die Wertung der Golden Spike-Wertung drehte, in denen nicht alle Fahrer berücksichtigt wurden, wurde für die teilnehmenden Akteure in gleicher Matchpunktaufteilung eine separate Wertung errechnet. Mindestens 2 der 3 Rennen in der Golden Spike-Wertung werden am Ende berücksichtigt, und wer am Ende den Golden Spike mit nach Hause nehmen darf, wird am 12.03. in Assen ausgefahren werden. |
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Trotz der doch zum Teil krassen Unterschiede des
Leistungsvermögen der Fahrer gab es immer wieder tolle und
spannende Läufe, bei denen auch mal die "No-Names" für mehr als eine Überraschung sorgen konnten. Günther Bauer war allerdings eine Klasse
für sich und liess nicht einen einzigen Punkt für seine Konkurrenz übrig.
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