Bahnsportherz, was willst du mehr?In Hertingen
wurde alles geboten! Angefangen von der Entscheidung zur deutschen
Gespannmeisterschaft über
ein top besetztes Rahmen-programm bis hin zum Wheelie-Wettbewerb und
einem gigantischen Feuerwerk - und alles mit einem sagenhaften Gemisch
aus Lichteffekten und Rockmusik. Ausserdem wurde das, was auf der Bahn
geschah, über
2 grosse Monitore auf den Zuschauerwall übertragen. Doch eines fehlte, bzw einer: Rennleiter Ralf Willin konnte aufgrund einer schweren Krankheit weder im Endspurt der Vorbereitung noch am Rennen teilnehmen, da er im Krankenhaus lag. Doch mit vielen Grüssen und einem riesigen Genesungsapplaus wünschten nicht nur die Fans sondern auch die Fahrer Willin schnelle und gute Besserung. Speedway.org schließt sich auf diesem Wege auch noch einmal den Genesungswünschen an. Nachwuchs mischte ganz oben mit2 Absagen gab es im Fahrerfeld der DM Teilnehmer.
Zum einen waren dies Herbert Brüner mit Axel Immig und zum anderen Oswald
Bischoff mit Reiner Falter. Die Bahnpokalsieger aus Rastede Stefan Brandhofer
und Markus Venus rückten somit direkt ins feste Feld und sorgten für
eine kleine Überraschung mit dem Erreichen des Endlaufes. Brandhofers
Vorgänger
in Sachen Bahnpokalsieg Oliver Wehrle und Christof Stelmaszek sorgten für eine
weitere Überraschung, denn gleich im ersten internationalen Lizenzjahr konnten
sie die Meisterschaft der "Grossen" erzielen. Gegenüber den weiteren Favoriten
Tommy Kunert mit Bernhard Kreuzer lag das Glück auf ihrer Seite. Kunert riss im ersten Lauf weit in Führung liegend der Zahnriemen und da in diesem Prädikatsmodus die Punkte bis in den Endlauf genommen werden, fehlten ihnen 3 wichtige Zähler zur erfolgreichen Titel-verteidigung. Karl Keil und Desirée Daubert schafften in der Vorrunde zwar auch ein lupenreines Maximum, doch unterlagen sie im 2. Semifinale Kunert, während sich Wehrle im 1. Halbfinale erneut durchsetzten konnte. Beinahe wären Wehrle die Siegpunkte des 2. Durchgangs aber ebenfalls abhanden gekommen, denn verloren sie den Startnummernbügel am Boot, doch sprach man ihnen nach der Disqualifikation die Punkte wieder zu. Neben Wehrle, Keil und Kunert komplettierte dann Brandhofer das Finalquartett und obwohl sie
hier nach 4 zweiten Plätzen die einzige Nullrunde einstecken mussten, waren sie sehr zufrieden, denn verabschiedete sich ihr Motor im Pflichttraining und sie mussten
auf einen vermeintlich Schwächeren zurückgreifen. |
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Die Top 4 ohne Helm und Gasgriff |
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Heat 6 - Keil und Brandhofer legten den Grundstein zum Einzug ins Semifinale
Start Finale
Ein Dankeschön an Karl KeilKarl Keil ist es auch zu verdanken, dass die Bornfleth Brothers ohne Ausfall bis ins Finale kamen. Die Pechvögel dieser Saison, die im Training erneut wieder vom Defektteufel eingeholt wurden, erhielten vom Altmeister ein Aggregat zur Verfügung gestellt: "Diesen Motor bekommt ihr nicht kaputt", versprach er und er behielt recht. Jörg und Steffen sind mehr als dankbar über diese Leihgabe und freuten sich, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mit der Startnummer 5 ans Band dürfen. #5 bedeutet somit auch, dass sie in der Endwertung den 5. Rang erzielten. Mit einem tollen Zweikampf im 2. Lauf verdrängten die Berliner Michel kurz vor dem Ziel auf den 3. Rang und konnten weitere 3 Punkte in der Vorrunde und einen Zähler im Semifinale ergattern.Den 6. Rang erzielten Alfons Pflügl und Martin Wamprechtshammer, der aufgrund der Verletzung von Stammbeifahrer Franz Heublhuber diesen Posten nun voraussichtlich bis zum Saisonende ausüben wird. Mit 4 Punkten aus der Vorrunde kam er als letzter in die Wertung der Top 8 und konnte sich durch den 3. Rang im 1. Semi noch um 2 Plätze in der Endabrechnung verbessern. Andreas Horn und Nico Näger, die mit Wehrle gemeinsam den Aufstieg in die I-Lizenz absolvierten, profitierten im 1. Durchgang von Kunerts Ausfall und sicherten sich 3 ihrer insgesamt 4 Vorlaufpunkte. Doch auf diesen blieben sie auch sitzen, nachdem sie im 1. Halbfinale leer ausgingen. Auch Jürgen Michel musste aus Verletzungsgründen auf seinen Stammbeifahrer Jürgen Hutwalker verzichten und griff erneut auf Thomas Scheunemann zurück. Von Hutwalker allerdings vor Ort angefeuert erging es ihnen ähnlich wie Horn/Näger. Nach den 4 Vorlaufpunkten war schluss mit Sammeln und es wurde der 8. Gesamtrang des einzigen Mehrzylinder-Piloten. |
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Wie aus dem Ei gepellt präsentierten sich auch diese Jungs |
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Heat 2 - Packender Kampf mit Bornfleth und Michel
Aus der noch jungen internationalen Garde gingen
die letzten Plätze hervor,
die aber mehr hätten erreichen können, wenn das Material mitgespielt
hätte.
Markus Gössing und Maik Domscheit kamen zwar ohne Ausfall durch
die Vorläufe,
doch lief das Setup nicht nach Wunsch. Wie
Arne Jasper und Arne Friskovec zählten sie zu den Debütanten
auf dem ungewöhnlichen 510 Meter-Kurs in Hertingen, doch machte ihnen
der Höhenunterschied von der Startgeraden zur gegengeraden weniger
Mühe - es lag einfach am Material, worüber sie noch lange grübelten. Sie
profitierten aber vom Ausfallpech von Benjamin Wurzler mit
Josef Seidl und konnten somit zumindest einen Zähler mehr schreiben. Das Gespann aus dem hohen Norden trat erst zum Pflichttraining an, denn warteten sie während der Session vom freien Training noch auf Stephan Katt, der ihnen aus Holland, wo Catman am Freitag noch ein Rennen bestritten hat, ein neues Getriebe von dort mitbringen sollte. Doch erfüllte dieses Getriebe nicht die Hoffnungen und so mussten sie im letzten Lauf sogar im 2. Gang starten, ehe sie anschliessend obendrein noch ausfielen. Somit standen ihnen nur die 2 Punkte zu Buche, die sie im 2. Durchgang erzielen konnten. Der Pechvogel dieser DM war ohne Zweifel Benjamin Wurzler, der gleich 2 Motorschäden einstecken musste. In Heat 3 lag er an 2. Stelle ehe er in der letzten Ecke ausfiel und nur noch 1 Punkt errollte. Und auch im 4. Heat, wo sie in der Startkurve das Duell gegen Jasper verloren, lief der Motor nicht mehr rund und sie fuhren langsam hinterher. Es war nämlich der Lauf in diesem Durchgang, der nur mit 3 Akteuren gestartet wurde und sie konnten somit zumindest einen Zähler noch einheimsen, ehe sie den letzten Lauf absagten. |
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Die Paradiesvögel und Co hatten etwas Pech |
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Heat 3 - Fight von Gössing mit Wurzler, der später ausfiel
Heat 4 - Jasper und Wurzler im Clinch um Rang 2
| # | Name | 2 | 3 | 4 | 9 | 10 | 11 | 17 | 18 | 19 | Pkt | 25 | 26 | Pkt | 29 | Pkt | Platz |
| 8 | Oliver Wehrle / Christof Stelmaszek | 3 | 3 | 3 | 9 | 3 | 12 | 2 | 14 | 1. | |||||||
| 11 | Thomas Kunert / Bernhard Kreuzer | A | 3 | 3 | 6 | 3 | 9 | 3 | 12 | 2. | |||||||
| 4 | Karl Keil / Desirée Daubert | 3 | 3 | 3 | 9 | 2 | 11 | 1 | 12 | 3. | |||||||
| 7 | Stefan Brandhofer / Markus Venus | 2 | 2 | 2 | 6 | 2 | 8 | 0 | 8 | 4. | |||||||
| 2 | Jörg Bornfleth / Steffen Bornfleth | 2 | 1 | 2 | 5 | 1 | 6 | 6 | 5. | ||||||||
| 6 | Alfons Pflügl / Martin Wamprechtshammer | 1 | 1 | 2 | 4 | 1 | 5 | 5 | 6. | ||||||||
| 10 | Andreas Horn / Nico Näger | 3 | 0 | 1 | 4 | 0 | 4 | 4 | 7. | ||||||||
| 3 | Jürgen Michel / Thomas Scheunemann | 1 | 2 | 1 | 4 | 0 | 4 | 4 | 8. | ||||||||
| 12 | Markus Gössing / Maik Domscheit | 2 | 0 | 1 | 3 | 3 | 3 | 9. | |||||||||
| 1 | Arne Jasper / Arne Friskovec | 0 | 2 | A | 2 | 2 | 2 | 10. | |||||||||
| 9 | Benjamin Wurzler / Josef Seidl | 1 | 1 | N | 2 | 2 | 2 | 11. |
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