Rahmenprogramm in Hertingen

Mit einem Last Chance bekamen 2 Fahrer mehr die Möglichkeit, im festen Feld am Abend mitzumischen, denn waren nach den kurzfristigen Absagen von Shane Parker und Hermann Bacher nun 3 freie Plätze vorhanden. Parker prellte sich bei einem Sturz am Freitagabend die Rippen und Nieren und Bacher hatte ebenfalls am Freitag einen Arbeitsunfall.
Manfred Knappe setzte sich ohne wenn und aber klar durch gefolgt von Steven van der Helm und Patrick Diener, der sich nach einem Fahrfehler in der 3. Runde seinen 3. Rang in der letzten Kurve gegenüber Angel Eduardo Velasquez geschickt zurück eroberte. Keiner dieser Piloten konnte sich dann aber im Hauptfeld für das A-Finale qualifizieren und fanden sich im B-Finale um die Plätze 8-14 wieder.

Schon im Training gab es heisse Fights

Zu den A-Finalisten gehörten am Ende Robert Barth mit 22 Punkten, der sich eindrucksvoll zurück meldete und nur einen Laufsieg gegen Gerd Riss abgeben musste. Riss schrieb einen Punkt weniger und musste sich neben 2 Laufsiegen im letzten Lauf Barth und Christian Hülshorst geschlagen geben. Bei seinem ersten Start nach der Muskelverletzung füllte sich der Bad Wurzacher aber noch nicht wirklich fit und das merkte man ihm im besagten Lauf an, denn kämpfte er mehr mit den Schmerzen als mit Barth und Hülshorst.
Hülse zeigte aber sowieso ein sagenhaftes Rennen und stand wiederum nur einen Punkt hinter Riss nach Abschluss der Vorrunde, die er sich aus einem Laufsieg und 2 zweiten Plätzen erfahren konnte. Damit war er auch seit langem einmal wieder besser unterwegs als sein Ortema Kollege und Vorjahressieger Stephan Katt. Nach 2 dritten Rängen schaffte Catman dann im letzten Vorlauf einen Sieg, mit dem er sich dann ebenfalls ungefährdet für das A-Finale qualifizieren konnte.

Tebbe und Hülse konnten beeindrucken

Mit 16 Zählern war auch Jörg Tebbe erstaunlich gut unterwegs und fuhr in den 3 Outings immer unter den ersten 3 ins Ziel. Mehr im Mittelfeld zu kämpfen hatte der weit angereiste Stephane Tresarrieu, der sich zumeist mit Aufholjagten in Szene setzten konnte. Last but not least konnte Bernd Diener, der für den verletzten Matten Kröger ohne Last Chance Heat ins Feld kam, als letzter ins A-Finale kommen. Doch irgendwie schien der Schwarzwälder auf fast heimischen Boden nicht ganz so zurecht kommen, denn wurde er im ersten Lauf von Platz 1 auf den 5 Rang durchgereicht. Anschliessend liess er sich nicht mehr so leicht die Butter vom Brot nehmen und schaffte mit 13 Punkten halt eben den Platz unter den Top 7.

In Heat 5 fuhr Katt zum Laufsieg

Barth, Riss und Katt machten ihre Platzierungen schon relativ früh im Endlauf dingfest, während Hülse wieder einmal mit einer sagenhaften Aufholjagd noch vorne preschte. Da in diesem Finale aber nur der Einlauf und keine Punkte mehr zählten, blieb er auf dem undankbaren 4 Gesamtrang sitzen. Tresarrieu, Diener und Tebbe hatten keine Chance mehr auf einen Podestplatz und folgten am Ende in dieser Reihenfolge ins Ziel.


B-Finalsieger Uppie Bos
Im B-Finale setzte sich am Ende Uppie Bos (9 Vorlaufpunkte) durch und konnte Daniel Bacher (8), den 2. Franzosen Christoph Dubernard (9), Sirg Schützbach (7), Manfred Knappe (8), Steven van der Helm (3) und Patrick Diener (6) in die Schranken weisen.

1000 Euro waren für denjenigen als Prämie durch Günther Kern ausgesetzt, der es endlich schafft, die Bahnrekord-Traummarke von 100 Km/h zu knacken. Keiner der 5 Trainingsschnellsten schaffte dies, doch fanden sie in Barth ihren Sieger mit 99,56 Km/h.

Vor dem Start zum DM-Finale gab es die Revanche zum "Best Wheelie King of Germany". Catman siegte wie schon in Werlte auch in Hertingen mit einer spektakulären Feuerwerksnummer und konnte dabei eine ¾ Runde auf dem Oval zurücklegen. Aber auch Robert und Hülse schöpften aus ihrem Repertoire und beeindruckten die zahlreichen Fans.

Wie der Wheelieking aber zum Stripper wurde, gibt es fast ohne Worte:

"Zieht dem Kieler die Unterhose aus..."

Internationale Solisten
Punkte: 8-6-5-4-3-2-1
#
Name Nat
5
6
12
13
20
21
Pkt
27
28 Platz
1
Robert Barth Deutschland 
6
8
8
22
1.
1.
2
Gerd Riss Deutschland 
8
8
5
21
2.
2.
5
Stefan Katt Deutschland 
5
5
8
18
3.
3.
11
Christian Hülshorst Deutschland 
8
6
6
20
4.
4.
14
Stéphane Tresarrieu Frankreich
5
3
6
14
5.
5.
17
Bernd Diener Deutschland 
3
6
4
13
6.
6.
8
Jörg Tebbe Deutschland 
6
5
5
16
7.
7.
7
Uppie Bos  
4
4
1
9
1.
8.
12
Daniel Bacher Deutschland 
4
1
3
8
2.
9.
10
Christoph Dubernard Frankreich
3
3
3
9
3.
10.
3
Sirg Schützbach Deutschland 
1
2
4
7
4.
11.
10
Manfred Knappe Deutschland 
2
4
2
8
5.
12.
24
Steven van der Helm  
1
1
1
3
6.
13.
19
Patrick Diener Deutschland 
2
2
2
6
7.
14.
Bahnrekord: 99,72 Km/h Robert Barth 2003
Robert Barth 18,44 sec 99,56 Km/h
Gerd Riss 18,55 sec 98,27 Km/h
Stephan Katt 18,95 sec 96,88 Km/h
Stephane Tresarrieu 19,16 sec 95,82 Km/h
Christian Hülshorst 19,29 sec 95,17 Km/h

B-Lizenz Solo

Markus Eibl

Jens Klein

Pauli Bauer

Hätte Julia Frenk geahnt, dass der Wiederholungslauf, den sie erwirkt hat, so ausgeht, hätte sich sich bestimmt mit dem Missgeschick des Startmarschalls zufrieden gegeben. Was war geschehen? Im 1. Lauf der B-Lizenz Konkurrenz zeigte der Startmarschall bereits nach 2 Runden die gelbe Flagge mit dem schwarzen Kreuz und Julia machte nach der 3. Runde auf Rang 2 liegend den Hahn zu. Doch da der Flaggenmann in der Zwischenzeit auf 4 Runden aufmerksam gemacht wurde, zückte er die Zielflagge, wie eigentlich auch vorgesehen, nach der Vierten. Julia griff zwar noch einmal wieder an, doch kam sie nur auf Rang 4 ins Ziel und ärgerte sich lautstark und protestierte. Der Lauf wurde also wiederholt und in diesem kam sie in der Startkurve zu weit an die Bande, stürzte und verdrehte sich das linke Knie. Aus die Maus, das war es für heute.

Somit blieben nur noch 5 Akteure übrig, die in Markus Eibl mit 3 Siegen und einem 2. Rang ihren Sieger fanden. Auf Rang 2 kam völlig überraschend Jens Klein, der sich anscheinend von Hülses guten Laune auf dem kleinen Berg hat anstecken lassen. Dass es in Hertingen sein allererster Podestplatz werden sollte, zeichnete sich schon im Laufe seiner Rennen ab, denn konnte der Lüdinghauser auf den Plätzen 2 und 3 ins Ziel fahren. Er wusste am Ende aber auch, dass er von Pauli Bauers Pech profitieren konnte. Pauli hatte im besagten Wiederholungslauf an 2. Stelle liegend in der letzten Kurve einen Motorschaden und rollte nur noch auf Rang 5 ins Ziel. Auf dem Reservebike von Knappe holte er in den folgenden 2 Läufen noch 11 Punkt auf, doch riss im letzten Lauf am Start der Zahnriemen und er musste sich mit dem 3. Gesamtrang begnügen und war natürlich enttäuscht.
Jamie Isherwood und Nadine Frank kämpften auf den hinteren Plätzen und sammelten jeweils 11 Zähler insgesamt.

Wiederholungslauf kurz vor Julias Sturz (verdeckt hinter Bauer #12)

Jens sicherte sich den Siegerwein schon vorab ;-)
...doch gewinnen konnte Markus

B-Lizenz Solo
Punkte: 6-5-4-3-2-1-0
# Name
A
B
8
Pkt 23 Pkt Platz
1
Markus Eibl
6
5
6
17
6
23
1.
42
Jens Klein
5
4
4
13
5
18
2.
12
Paul Bauer
2
6
5
13
A
13
3.
15
Jamie Isherwood
4
3
A
7
4
11
4.
8
Nadine Frenk
3
2
3
8
3
11
5.
4
Julia Frenk
S
N
N
0
N
0
6.

B-Lizenz Gespanne

Von den 4 Rennteams dominierten eigentlich nur 2, die sich gegenseitig die Laufsiege wegnahmen. Am Ende sicherten sich Stefan Steigerwald und Altmeister Robert Heim den Gesamtsieg aufgrund des besseren Abschneidens im letzten Lauf. Thomas Buß und Stefan Hofman lagen zwar nur in der Endwertung auf dem 2. Rang, doch gebührte ihnen eigentlich auch der Sieg nach den tollen Zweikämpfen mit Steigerwald/Heim. Die Vizemeister des Bahnpokals Franz Maucher und Jens Wunderlich hatten keine Chance in diese Duelle einzugreifen und kamen somit 4 Mal auf Rang 3 ins Ziel vor Rudolf und Tobias Stett.

B-Lizenz Gespanne
Punkte: 4-3-2-1-0
# Name
A
B
7
Pkt 24 Pkt Platz
40 Stefan Steigerwald
Robert Heim
4
3
3
10
4
14
1.
29 Thomas Buß
Stefan Hofmann
3
4
4
11
3
14
2.
32 Franz Maucher
Jens Wunderlich
2
2
2
6
2
8
3.
23 Rudolf Stett
Tobias Stett
1
1
1
3
1
4
4.

Die Schülerklassen

Schülerklasse A

Schülerklasse B

Schülerklasse C

Natürlich gingen auch die Schülerklassen A, B1 und C an den Start, die bereits am Nachmittag ihre Läufe fuhren. Maik Hoffmann, Steve Braun und Sebastian Huth setzten sich in der kleinsten Klasse durch, während Kevin Mirko Walter, Michell Hoffmann und Christian Rinkenburger in der Klasse B aufs Podest stiegen. Patric Metzger zeigte dann in der C-Klasse sein ganzes K önnen siegte einmal mehr vor André Daubert und Andreas Weber.

Schülerklasse A
1.
Maik Hofmann 32
2.
Steve Braun 28
3.
Sebastian Huth 24
4.
Loris Dickau 17
5.
Daniel Merz 15
6.
Dennis Hasenfratz 13
Schülerklasse B
1
Kevin Mirko Walter 29
2
Michell Hofmann 29
3.
Christian Rinkenburger 26
4.
Kevin Siegl 20
5.
Marcel David Schwierz 16
Schülerklasse C
1.
Patric Metzger 31
2.
André Daubert 28
3.
Andreas Weber 25
4.
Friedrich Ruf 20
5.
Rudi Swoboda 8