Goldene Band in Krsko SLO,
04.06.2004

Bereist 4 Wochen nach dem Speedway WM-Qualifikationslauf stand schon wieder ein Rennen im slowenischen Krsko auf dem Plan. Im WM-Modus gingen die Piloten in 20 Heats um das Goldene Band an den Start und deren 8 besten Piloten durften sich noch einmal durch 2 Semifinals und ein Finale den Franca Babica Pokal ins Visier nehmen. Mit Thomas Stange und Manuel Hauzinger waren auch 2 deutschsprachige Vertreter mit von der Partie, doch hatten beide keine Chance gegen das slowenische Tollhaus und die polnischen Akteure anzukommen. Während der Schwarzwälder in 4 Outings in die Punkteränge einfuhr, konnte der Österreicher nur im Lauf gegen Stange mit einem Laufsieg punkten.

Hauzinger punktete gegen Stange

Im 12. Heat konnte sich Stange gegen die starken Brüder aus Polen behaupten
und sicherte sich 2 seiner insgesamt 4 Zähler.

Robert und Krzysztof Kasprzak

Die Stimmung war gigantisch, vor allem wenn die slowenischen Fahrer auf dem Oval standen. Izak Santej nutzte die Rückendeckung des Publikums und sicherte sich durch 5 Laufsiege ganz klar den Tagessieg um das goldene Band. Während der Pole Tomasz Rempala mit 13 Zählern Rang 2 belegte, mussten Krzysztof Kasprzak PL, Jernej Kolenko SLO und Denis Stojs SLO im Stechen um den 3. Platz antreten und fuhren in der genannten Reihenfolge ins Ziel. Die besten 8 Akteure dieser Wertung qualifizierten sich umgehend für eines der beiden Semifinals zum Sonderlauf des Franca Babica Pokals. Die Hausherren Stojs und Santej schieden hier überraschend gegen die Kasprzak-Brüder Krzysztof und Robert
aus. Doch auch die letzte slowenische Hoffnung Kolenko kam im 2. Semifinale nicht über einen 4. Rang heraus, nachdem dieses Halbfinale ein zweites Mal gestartet werden musste. Kolenko schubste in der Startkurve Rempala vom Bike und beide rutschten über die Bahn. Der nachfolgende Stefani verhakte sich mit dem Fuss an eines der Bikes und flog ebenfalls. Der verbogene Stahlschuh des Ungar wurde ausgetauscht, die Bikes wieder gerichtet und alle 4 durften wieder ans Band. Der Russe Darkin sicherte sich mit dem Sieg den Einzug ins Finale, ebenso wie auch Rempala, während Stefani und Kolenko ausschieden.

Krzysztof Kasprzak (rot) gewann am Ende dieses Finale vor Rempala (gelb),
Darkin (weiß) und seinem jüngeren Bruder Robert (blau).

# Fahrer Nat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Pkt Platz
1 Izak Santej Slowenien 3 3 3 3 3 15 1.
15 Tomasz Rempala Polen 3 3 3 2 2 13 2.
4 Krzysztof Kasprzak Polen 2 3 1 3 2 11+3 3.
9 Jernej Kolenko Slowenien 3 1 1 3 1 3 11+2 4.
5 Denis Stojs Slowenien 3 2 2 3 1 11+1 5.
11 Sergej Darkin Deutschland 2 2 S 3 3 10 6.
10 Robert Kasprzak Polen 1 3 3 2 0 9 7.
14 Stefanie Attila 2 2 2 2 0 8 8.
2 Tomas Suchanek Tschechei 1 1 1 1 2 2 7 9.
8 Kristian Lund Dänemark 2 2 0 0 1 5 10.
16 Mattia Carpanese Italien 1 1 2 1 0 5 11.
13 Thomas Stange Deutschland 0 0 2 1 1 4 12.
7 Richard Wolff Tschechei 1 1 0 1 1 4 13.
6 Manuel Hauzinger Östereich 0 0 S 0 3 3 14.
12 Jurica Pavlic Croatien 0 0 0 0 00 0 2 2 15.
3 Primoz Legan Slowenien 0 0 1 0 0 1 16.

Franca Babica-Pokal

Semifinale 1
Farbe
#
Name Nat
Platz
 
10
Robert Kasprzak Polen
1.
 
5
Denis Stojs Slowenien
3.
 
4
Krzysztof Kasprzak Polen
2.
 
1
Izak Santej Slowenien
4.
Semifinale 2
 
14
Stefani Attila
3.
 
11
Sergej Darkin Deutschland
1.
 
9
Jernej Kolenko Slowenien
4.
 
15
Tomasz Rempala Polen
2.
Finale
 
4
Krzysztof Kasprzak Polen
1.
 
10
Robert Kasprzak Polen
4.
 
11
Sergej Darkin Deutschland
3.
 
15
Tomasz Rempala Polen 
2.