Deutsche Langbahn Meisterschaft in Mühldorf,
26.09.2004

Die letzte nationale Langbahn-Entscheidung, die dieses Jahr ausgetragen wurde, stand wettertechnisch unter keinem guten Stern und auch der 3. Lauf zur Shorttrack EM, die am Samstag unter anhaltendem Regen ausgetragen wurde, liess so manche Befürchtung in Sachen Bahnbeschaffenheit aufkommen. Doch der neue Bahnbelag, der noch in der Woche kurzfristig aufgebracht wurde, ermöglichte auch Dank eines intensiven Bahndienstes nicht nur einen neuen inoffiziellen Bahnrekord, sondern bot auch unter diesen Wetterumständen perfekte Verhältnisse.

Mit gut einer Stunde Verspätung gingen die DM-Teilnehmer ins Training, welches man auf 2x3 (anstatt 2x5) Minuten freies Training und nur einen Bandstart über 2 Runden verkürzte. Geschätzte 1500 Zuschauer füllten zum Nachmittag die Start-und Zielgerade und mussten Mitte der Veranstaltung wie die Fahrer eine ca 30-minütige Zwangspause wegen eines Stromausfalles hinnehmen. Grund dafür waren die vielen Imbissbuden, die anscheinend alle über eine Phase geschaltet waren. Nachdem man dieses Problem in den Griff bekam, ging es aber nahtlos weiter und der Regen, der zum Schluss einsetzte, konnte dem Endspurt dieser DM auch nichts mehr anhaben.

Der neue Bahnbelag war zwar nass, aber sauschnell

Heat 1

Heat 2

Heat 3

Der schnellste Mann im Parcours war Peppi Rudolph

Mit 132,8 Km/h sorgte Peppi Rudolph gleich zu Beginn nicht nur zeittechnisch für einen Paukenschlag, er liess auch Gerd Riss keine Chance, den Auftaktheat für sich zu entschieden. Der offizielle Bahnrekord, der noch aus den aktiven Zeiten von Marcel Gerhard stammt und mit einer fliegenden Runde von 130,7 Km/h zu Buche steht, wurde auch im Anschluss durch Stephan Katt mit 131,9 Km/h überboten. Catman liess bei seinem Laufsieg den Titelverteidiger Robert Barth hinter sich und legte somit wie Peppi einen wichtigen Grundstein für die spätere Entscheidung.
Enrico Janoschka war der 3. Laufsieger aus dem 1. Durchgang und zeigte Matten Kröger somit das Hinterrad. Diese 6 Akteure plus Bernd Diener, der hinter Peppi und Gerd im 1. Lauf auf Rang 3 ins Ziel kam, zählten in Insiderkreisen zu den Favoriten auf die Podestplätze. Vielleicht wäre es auch Jörg Tebbe nach einer tollen Saison einmal vergönnt gewesen, an diesem zu kratzen, doch ging er immer noch mit Schmerzen am Po (nach seinem Unfall in Cloppenburg) ins Rennen und war dadurch sehr gehandicapt. Jörg biss aber auf die Zähne und zeigte unter diesen Umständen ein noch tolles Rennen, dass ihn bis ins Semifinale brachte.

Die Plätze 13-18

Nach den Absagen von Angel Eduardo Velasquez und dem Reservisten Stefan Bromberg kam Hans-Jörg Müller ins Rennen, während die nachnominierten Ersatzfahrer Klaus-Peter Gerdemann und Kalle König (zusammen 100 Jahre alt) ohne Einsatz blieben. Hans-Jörg kam auf den 13. Endrang, doch wäre er mit Sicherheit weiter oben zu finden gewesen, wenn ihn nicht im 2. Lauf ein Strahl von Rang 3 auf 6 befördert hätte. So konnte er nur noch 4 Punkte aus 2 Läufen schreiben und verpasste als erster die Semirunde.
Auch Patrick Diener musste Punkte auf der Strecke lassen: Nach 2 Punkten zu Beginn lag er auf einem tollen 2. Rang im 5. Heat, als er in der 3. Runde wegen eines Motorenschadens ausfiel. Er ärgerte sich zurecht und wusste, dass er mit diesen 4 Zählern mehr auf dem Konto viel weiter vorne zu finden gewesen wäre. So blieb er nach weiteren 2 Punkten aus Lauf 8, die er sich ausgangs der letzten Ecke gegenüber Christian Hülshorst sicherte, auf Rang 14.
Der Comebackmann des Jahres Otto Niedermeier, der erst Mitte der Saison wieder ins Renngeschehen eingriff, konnte natürlich nicht mit den Topathleten mithalten, doch fuhr er stets in die Punkte und kam mit ebenfalls 4 Punkten auf dem 15. Platz.
Mit 3 Punkten platzierte sich Hermann Bacher auf Rang 16. Hermi, der im Startbandtraining exakt die Zeit wie sein Bruder Dani fuhr, sicherte sich diese 3 Punkte bereits im 3. Lauf . Auch Benny Hegener schrieb am Ende 3 Punkte, doch konnte er im 1. Lauf über 3 Runden den 3. Rang halten, ehe Bernd Diener ihn auf Rang 4 befördern konnte. Somit blieben ihm im Auftaktheat nur 2 Zähler deren er im folgenden Durchgang nur noch einen hinzufügen konnte. Schlusslicht der Wertung wurde Nynke de Jong, die im 5. Lauf neben dem Ausfall von Patrick auch von einem Zahnriemenriss Jörg Tebbes profitieren konnte.

Heat 4

Heat 5

Heat 6

Plätze 7-12

Einer der oben genannten 7 "Insiderfavoriten" musste auf der Strecke bleiben. Die Überraschung vom Namen her lautete Robert Barth. Doch wie schon im Training, hatte der Titelverteidiger einen Ausfall, deren Grund er auch später noch nicht wusste. Nach den 4 Punkten zu Beginn zwang er Matten im 6. Lauf die Führung ab, doch streikte sein Aggregat in der letzten Runde und er musste das Feld ziehen lassen. 5 Punkte waren also futsch und auch im letzten Vorlauf kam er nicht zum Zuge: Hinter dem weit enteilten Peppi entbrannte ein Fight zwischen Bernd und Robert. Bernd machte ihm auf der Startgeraden in der 2. Runde die Tür zu und verpasste ihm anschliessend einen Strahl, so dass Robert nur 3 Punkte aus diesem Heat ziehen konnte. 3 Weitere aus dem 1. Semifinale reichten dann nicht ganz, um zumindest noch im Finale zu stehen, wenn es schon mit der Titelverteidigung nichts mehr wurde.
Mit einem Ausfall begann auch Dani Bacher, der anscheinend wegen Sichtproblemen den Hahn zu machen musste. 5 anschliessende Zähler, durch einen 5. und einem 2. Rang brachten ihm das Ticket für eines der beiden Semifinals, wo er im ersten mit 4 weiteren Zählern einen gewaltigen Sprung nach Vorne auf Rang 8 machte.
Platz 9 sicherte sich Manfred Knappe, der nach 1 Punkt im besagten 5. Heat zunächst von Patrick auf Rang 3 befördert wurde, doch dann wegen seines Ausfalles die 4 Punkte erzielte. Und auch im 9. Lauf erntete er einen Zähler mehr, nachdem er von Otto überholt wurde, dieser aber aufgrund von Sichtproblemen bis auf Rang 5 zurückfiel. Einen Zähler sicherte er sich aber noch im 2. Semifinale, was ihm diese Platzierung bescherte.
Nach 2,3 und 1 Punkt aus der Vorrunde konnte Christian Hülshorst im 2. Semi noch 2 hinzufügen. Wie schon erwähnt, verlor er einen Zähler im 8. Heat gegen Patrick, doch hätte es im Nachhinein in der Wertung mit 9 Zählern und Punktgleichheit zu Dani und Mandi auch keine bessere Platzierung gegeben, da die Majorität der besseren Plätze für die Süddeutschen sprach.
Unter gesunden und fitten Umständen wäre bei Jörg mit Sicherheit mehr als Rang 11 herausgesprungen. Natürlich hätte er im 5. Lauf nix gegen den Zahnriemenriss tun können, der ihm auf der Ziellinie 2 Punkte kostete, doch hätte er hier und
Das Aus des Titelverteidigers

Das Beten vor dem Rennen
hat nicht viel geholfen

Wie schon im Training musste er auch im Rennen einen Ausfall einstecken

Mit Tuner Anton Nischler im Gespräch

da ein Pünktchen mehr schreiben können. "Ich bin froh, wenn es gleich vorbei ist", sagte er kurz vor dem Semifinale, in das er mit 6 Punkten ging, aber ohne Zähler wieder herauskam.
Die Top 12 beschliesst Siegbert Keller, der auf den Plätzen 3, 5 und 4 ins Ziel kam. Wie bei Jörg im 1. Semi ging aber die rote Laterne im 2. Halbfinale an ihn.

Semi 1

Semi 2

Finale - 1. Start

Plätze 1-6

Zum 8. Mal konnte Gerd Riss eine Langbahn DM für sich entscheiden und schloss somit auf den bisher erfolgreichsten DM-Piloten Karl Maier auf. Insgesamt sicherte sich der Bad Wurzacher aber seinen 22. DM Titel - zählt man auch die Speedwaytitel hinzu. Nach der Niederlage gegen Peppi zu Beginn, sicherte er sich aber jedesmal einen Laufsieg und stellte auch mit dem Sieg im Semi 2 die Weichen. Das Finale, das 2x gestartet werden musste (zum Endlauf komme ich gleich noch) gewann er dann ebenfalls und konnte mit einem Zähler unter Maximum diesen Erfolg sichern.
Der Vizetitel ging an Peppi, der in Mühldorf immer in Topform ist. Ungeschlagen ging er aus der Vorrunde ins 1. Semifinale und konnte hier wiederum mit einer sagenhaften Geschwindigkeit von 131,3 Km/h weiter auf Maximumkurs bleiben. Nach dem Restart im Finale ging er auf Rang 3 ins Ziel und konnte mit 23 Punkten aufs linke Podest steigen.
Ohne direktes Duell gegen Peppi unterlag Catman bis zum Finale nur Gerd, der ihm in Heat 4 und dem 2. Semi den Sieg abnehmen konnte. Im Finale schlug Gerd Katti ein drittes Mal aber er konnte hier Peppi in Schach halten. Über seinen 3. Rang bei dieser DM freute er sich sehr und krönte damit seine tolle bisherige Saisonleistung.
Wie schon so oft, ging Matten am Ende leer aus, doch zeigte er sich in der Vorrunde, nach seinen Verletzungen, endlich einmal wieder gut erholt und musste in den Vorläufen nur Enrico und Stephan ziehen lassen. Im 1. Semifinale kam er nur auf Rang 4 ins Ziel und verlor somit den Anschluss. Leider konnte er den 15 bisher eingefahrenen Punkte keine mehr hinzufügen, da er nun vom Motorenpech eingeholt wurde. An 2. Stelle liegend musste er Ende der 3. Runde die Segel streichen, doch hätten ihm die vermeindlichen 4 Punkte am Ende leider auch keinen Podestplatz beschert.
Nach dem Laufsieg im 3. Heat büsste Enrico anschliessend einige Punkte ein. Nach einem heftigen Strahl ausgangs der 1. Runde musste er sich die Brille vom Helm streifen und ohne Schutz vor den Augen das Rennen fortsetzten, welches er noch auf Rang 4 beenden konnte. Zwei anschliessende 3. Ränge im letzten Vorlauf und im 2. Semi brachten ihn noch ins Finale, wo er nach einem eingefahrenen Punkt den 5. Gesamtrang erreichte.
Wie Enrico schrieb auch Bernd am Ende 14 Punkte, doch zählte auch hier die Majorität der besseren Plätze. Ein 3. und zwei 2. Plätze brachten ihn sicher in die Halbfinalrunde, doch hier schrieb er nur 1. Punkt im 1. Lauf, so dass er mit 12 Punkten man gerade noch den letzten Finalplatz ergattern konnte. Hier stürzte er beim 1. Start und in der Startkurve, bekam die Berechtigung zum Restart und nahm auf der Maschine seines Sohnes Platz. 2 Punkte konnte er sich noch sichern, doch blieb es bei der 6. Platzierung, die er auch schon vor dem Finale hatte.

Das Finale

Die Startplätze, die wie im Semifinale zuvor durch den Sportkommissar ausgelost wurden, ergab die Aufstellung von Innen nach Aussen wie folgt:

Diener - Katt - Riss - Janoschka - Rudolph - Kröger

Peppi erwischte einen schlechten Start auf grün und kollidierte in der Startkurve mit Katti, während Gerd und Matten schon

Der Restart

weg waren. Sie kamen zwar nicht zu Sturz, doch verletzte sich Peppi leicht am linken Fuss und klemmte sich auch die Hand ein, während auch Katti anscheinend was am Fuss hatte. Abgebrochen wurde der Start dann aber, nachdem Bernd wegrutschte, was aber wohl nichts mit der eigentlichen Kollision zu tun hatte. Nach einigen Minuten der neuen Präparation des Equipements ging es dann erneut an den Start, bei dem sich Gerd als erstes durchsetzten konnte. Mattens Ausfall an 2. Stelle brachte den folgenden Finalisten Catman, Peppi, Bernd und Ricky dann die Punkte.

#
Fahrer   1 2 3 4 5 6 Pkt. 7 8 9 Pkt. Platz S1 S2 Pkt. Finale Pkt. Platz
1 Gerd Riss 1.SBM 4 5 9 5 14 2.   5 19 5 24 1.
5 Herbert Rudolph 3.SBM 5 5 10 5 15 1. 5   20 3 23 2.
8 Stephan Katt 2.NBM 5 4 9 5 14 3.   4 18 4 22 3.
14 Matthias Kröger 3.NBM 4 5 9 4 13 4. 2   15 A 15 4.
18 Enrico Janoschka 1.NBM 5 2 7 3 10 6.   3 13 1 14 5.
4 Bernd Diener 4.NBM 3 4 7 4 11 5. 1   12 2 12 6.
11 Robert Barth 2.SBM 4 A 4 3 7 8. 3   10   10 7.
15 Daniel Bacher 4.SBM A 1 1 4 5 12. 4   9   9 8.
13 Manfred Knappe 6.SBM 1 4 5 3 8 7.   1 9   9 9.
10 Christian Hülshorst 8.NBM 2 3 5 1 6 10.   2 8   8 10.
12 Jörg Tebbe 7.NBM 3 1 4 2 6 9. 0   6   6 11.
9 Siegbert Keller 8.SBM 1 3 4 2 6 11.   0 6   6 12.
7 Hans Jörg Müller 9:SBM 0 3 3 1 4 13.     4   4 13.
16 Patrick Diener 5.NBM 2 A 2 2 4 14.     4   4 14.
3 Otto Niedermeier 5.SBM 1 2 3 1 4 15.     4   4 15.
17 Hermann Bacher 9.SBM 3 0 3 0 3 16.     3   3 16.
6 Benjamin Hegener 6.NBM 2 1 3 0 3 17.     3   3 17.
2 Nynke de Jong 9.NBM 0 2 2 0 2 18.     2   2 18.

NBM-Vize und NBM-Meister
zu Gast in Bayern

Marcels Kette verabschiedete
sich im Finale

B-Lizenz Solo

Im Rahmenprogramm setzte sich Markus Eibl mit seinem 16. und wohl auch letzten Saisonsieg 2004 in Szene. Ungeschlagen stand er wieder einmal auf dem obersten Podest und konnte in seinem letzten B-Lizenz Rennen seine Leistung unter Beweis stellen. Auf dem Kurs des 2. Platzes befand sich der erst 17-Jährige Marcel Dachs, der im Training Markus die Führung abnehmen konnte und mit einer Geschwindigkeit von über 124 Km/h aufhorchen liess. Doch im Endlauf riss am Start die Kette und er wurde aus Punktesicht noch von Sven Lohmeier eingeholt, der die Plätze 2-4 für sich verbuchen konnte, während Marcel 2x Markus unterlag. Konstant mit 3. Plätzen aus den Vorrunde kam Kay Scheibe, der dann im Finale mit sicheren 2 Punkten Rang 4 am Ende belegte. Julia Frenk, die im ersten Lauf einen Punkt ins Ziel schob, nachdem Hermann Zausinger ausfiel, konnte nur im 2. Lauf mit Rang 2 auftrumpfen, ehe sie Rang 4 und Rang 3 im Endlauf einfuhr. Jamie Isherwood gelang mit 4 Vorlaufpunkten der letzte Finalplatz, doch kam er nicht über den 6. Gesamtrang hinaus. Zausinger büsste aufgrund seines Ausfalles Punkte ein und kam somit nur auf Rang 7 vor Christian Mell, der auf dem Material von Kalle König unterwegs war, aber nach 5 Jahren Abstinenz erst wieder in die Rennen finden musste. Ohne Punkt blieb er auf Rang 8.

Heat 1

Finale

B-Lizenz Solo
#
Name
1
2
3
4
Pkt
Finale Pkt Platz
1
Markus Eibl
5
5
5
15
5
20
1.
34
Sven Lohmeier
3
2
4
9
4
13
2.
10
Marcel Dachs
4
4
5
13
A
13
3.
53
Kay Scheibe
3
3
3
9
2
11
4.
4
Julia Frenk
1
4
2
7
3
10
5.
15
Jamie Isherwood
2
1
1
4
1
5
6.
7
Hermann Zausinger
A
1
2
3
3
7.
21
Christian Mell
0
0
0
0
0
8.

Int. Gespannklasse

5 Gespannteams gingen in Mühldorf ebenfalls an den Start und wenn Jürgen Michel mit Thomas Scheunemann nicht im1. Heat wegen Durchfahrens des Innenfeldes disqualifiziert worden wäre, hätten sie dieses Rennen auch gewonnen. 2 Laufsiege gingen daher für sie in Wertung, doch brachte ihnen diese 10 Punkte "nur" den 3. Rang. Gewinnen konnten die Seriensieger der B-Lizenz Stefan Brandhofer und Markus Venus, die auf den Plätze 1-3 ins Ziel kamen. Rang 2 ging an das gemischte Doppel Karl Keil und Desirée Daubert, die 2x Rang 2 und einen 3. Platz einfuhren. Andreas Horn und Nico Näger gingen konstant auf Rang 4 ins Ziel, während Alfons Pflügl mit einem neuen Co-Piloten namens Heinz Hopfensberger auf den 3. Start verzichteten.

Crazy Daisy in neuer Position?
- auch das ist ihr zuzutrauen :-)

Heat 1

Heat 3

Internationale Gespanne
#
Name
1
2
3
Pkt
Platz
19
Stefan Brandhofer / Markus Venus
5
4
3
12
1.
2
Karl Keil / Desirée Daubert
4
3
4
11
2.
4
Jürgen Michel / Thomas Scheunemann
D
5
5
10
3.
15
Andreas Horn / Nico Näger
2
2
2
6
4.
8
Alfons Pflügl / Heinz Hopfensberger
3
1
N
4
5.