Foto: René Sönke
Heisse Fights standen auf der Tagesordnung bei Bernd und Matten
| Heat 1 |
Es war also ein Fünfkampf um die Trophäe,
bei dem sich Aufsteiger Patrick
sehr gut in Szene setzten konnte und dabei sogar 2x den Ex-Europameister
aus Tschechien hinter sich lassen konnte. Gegen den Papa ging es dann nur
im Finale, doch blieb der Youngster hier das einzige Mal ausserhalb der
Punktewertung. Catman, der wie Patrick mit 12 Zählern ins Finale ging,
sicherte sich mit einem 3. Rang im Finale auch den 3. Platz auf dem Podest.
Matten hingegen, der im NBM-Lauf vor Bernd und Katti siegen konnte und
auch Trainingsschnellster war, unterlag Bernd nach einem Laufsieg über
Patrick
2 Mal in den Vorläufen 2 und 3. Der Sieg im Finale ging zwar voll
in Ordnung,
doch war es am Ende ein Punkt zu wenig zum Gewinn dieser Trophäe.
So freute
sich Bernd schon auf der Ziellinie und streckte die Faust "so wie
Schumacher",
wie Bernd anschliessend das Foto betitelte.
Zdenek, der hinter diesem Trio ins Ziel kam, belegte den 4. Gesamtrang vor Patrick, der hinter Christian Hülshorst auf Rang 6 ins Ziel kam. Hülse kam punktgleich mit Benjamin Hegener schon abgeschlagen mit 7 Vorlaufpunkten ins Finale und während Hülse sein Punktekonto auf 8 Zähler durch den 5. Platz aufstocken konnte, kam Benny nach einem sonst guten Rennen das erste Mal mit der roten Laterne ins Ziel. Mit Sicherheit wäre das Bild der Finalteilnehmer auch
anders gewesen, hätte Jörg Tebbe nicht einen Maschinenschaden bereits
im Training einstecken müssen.
Er war sauschnell unterwegs und hatte grad Matten passieren können, als er merkte,
dass der Motor schiebt. "Ich habe dann das Gas zu gemacht, um
Schlimmeres zu verhindern", so Jörg, der sowohl auf den wichtigen NBM-Lauf als
auch auf das Rennen verzichten musste. Die Welle hatte kein Spiel mehr und ohne
2. Motorrad wurde er zum Zuschauen verdammt. |
NBM-Lauf
|
Während das Team Diener nach dem
Rennen im Fahrerlager schon etwas feierte, machten Katt und Kröger
aus zwei eins. Es wurde gepackt, gestapelt und gestopft. Mit dem Kattmobil
ging es noch am selben Abend Richtung Marmande, wo der 2. Langbahn GP
Lauf ansteht. Aber auch Schneiderwind, Tebbe, der den festen Startplatz
für den noch verletzten Uppie Bos übernehmen
wird und die Dieners (Patrick wird im B-Feld an den Start gehen, während
Bernd wie Matten in den Last Chance Heat muss) werden sich in Frankreich
wiedersehen. Katt erhielt im übrigen nach der Absage von Robert
Barth dessen Startplatz und kommt somit um den Last Chance Heat herum. |
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# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
Pkt |
Fin |
Pkt |
Platz |
17 |
Bernd Diener | 5 |
5 |
5 |
15 |
4 |
19 |
1. |
||||
6 |
Matten Kröger | 5 |
4 |
4 |
13 |
5 |
18 |
2. |
||||
5 |
Stephan Katt | 4 |
5 |
3 |
12 |
3 |
15 |
3. |
||||
1 |
Zdenek Schneiderwind | 3 |
3 |
5 |
11 |
2 |
13 |
4. |
||||
19 |
Patrick Diener | 4 |
4 |
4 |
12 |
0 |
12 |
5. |
||||
11. |
Christian Hülshorst | 2 |
2 |
3 |
7 |
1 |
8 |
6. |
||||
8 |
Benjamin Hegener | 3 |
2 |
2 |
7 |
0 |
7 |
7. |
||||
10 |
Manfred Knappe | 1 |
3 |
2 |
6 |
6 |
8. |
|||||
9 |
Paul Cooper | 2 |
0 |
1 |
3 |
3 |
9. |
|||||
25 |
Klaus Peter Gerdemann | 0 |
1 |
1 |
2 |
2 |
10. |
|||||
12 |
Daniel Bacher | 1 |
T |
0 |
1 |
1 |
11. |
|||||
21 |
Kalle König | 1 |
1 |
1 |
12. |
|||||||
20 |
Siegbert Keller | 0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
13. |
|||||
22 |
Tim Korneliussen | 0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
14. |
|||||
16 |
Nynke de Jong | 0 |
A |
0 |
0 |
0 |
15. |
Die Pechsträhne reißt nicht
ab bei den Bornfleth-Brothers. Schon wieder ging ein Motor im Training
fest - Nr 6 in dieser Saison - und die Brüder
konnten nicht mehr am Rennen teilnehmen. So kamen die Aufsteiger Markus
Gössing und Maik Domscheit fest ins Feld, doch waren mit ihnen nicht
mehr als 4 Gespanne am Start, denn auch Marco Hundsrucker mit Mario Siebert
mussten nach einem Motorschaden im Training fürs Rennen kapitulieren. Es wurde ein Zweikampf zwischen Herbert Brüner mit Axel Immig und Karl Keil mit Desirée Daubert. Nach 2 Laufsiegen seitens der Osnabrücker ordnete Karlchen auch einen Bahndienst vor den Gespannläufen an, da die Bahn zu viele Löcher hatte und ein Überholen unmöglich sei, andernfalls würde er auf die weiteren Starts verzichten. Dieser zusätzliche Bahndienst zog das Rennen dadurch ungewollt in die Länge und erst im letzten Lauf kam der Altmeister zum gewollten Erfolg, als er Herbert überholen konnte. Herbert konnte das verschmerzen, dann lag er am Ende trotzdem noch mit 2 Punkten in Front und gewann diese dezimierte Konkurrenz. (Das soll nicht heissen, dass er bei voller Besetzung nicht gewonnen hätte) Um den 3. Rang ging es dann noch rund zwischen Arne Jasper mit seinem ehemaligen Beifahrer Thorsten Cohrt und Markus mit Maik. Arne musste auf seinen Stammbeifahrer Arne Friskovec verzichten, da sich dieser beim Speedway (Solo) Training einen 3-fachen Schlüsselbeinbruch und einen 3-fachen Bänderriss in der Schulter zuzog und für vorraussichtlich 16 Wochen ausfallen wird. Mit einem Punkt Vorsprung gingen Jasper/Cohrt in den letzten Lauf, bei dem Markus noch einmal die Chance um den Podestplatz wahrnehmen wollte, doch riss ihm am Start die Kette, was ihn mächtig ärgerte. So kamen die "Paradiesvögel" Arne und Thorsten auf den 3. Gesamtrang.
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