|
Deutscher Sonnenschein in Schweden |
Der Sieg im Finale wurde zwischen Krasnikov, Ivanov,
Bauer und Serenius entschieden. Im ersten Versuch übernahm Ivanov
die Führung,
Bauer folgte ihm und Krasnikov, mal wieder mit einem schlechten Start,
war nur Dritter. Bauer konnte dann die Führung übernehmen. Ivanov versuchte, die Führung
wieder zu erlangen und Krasnikov, der inzwischen auf Platz 2 lag, innen zu überholen. Da ihm aber
der Platz ausging, kollidierte er mit dem Hinterrad seines Gegners und
nahm beide mit in die Strohballen. Trotz dieses schweren Sturzes blieben
beide unverletzt. Im Neustart übernahm
Krasnikov gleich die Führung,
Bauer und Posa hatten keine Chance, ihn zu erreichen.
Trotzdem hinterliess Bauer während des Wochenendes einen starken Eindruck und die deutschen Fans können eine spannende Eis GP Serie erwarten. Der zweite deutsche Pilot Robert Eibl war in einen weiteren schweren Crash verwickelt, als er in Führung lag und Drogalin versuchte, unter ihm durch zu tauchen. Kirill war neben ihm auf der Geraden und brachte den Deutschen dann zu sturz. |
Robert rutsche auf dem Rücken über
das Eis und wurde zum Glück weder
von der eigenen Maschine,
noch von anderen Fahrern dabei erwischt.
Bei dieser Aktion verletzte sich Drogalin am rechten Fuss, war aber
in der Lage, in seinem letzten Lauf
zu starten. Sein Fuss war aber so verletzt, dass er es kaum schaffte,
den ersten Gang an den Startbändern
einzulegen und verzichtetet deswegen auch auf einen Start im
Semifinale.
Eibl konnte am Rerun wieder teilnehmen und bekam von Krasnikov das
Ersatzbike geliehen.
Dabei zeigte sich Teamgeist im deutschen Lager: Kreklau wollte Eibl
nicht überholen während dieser
versuchte, sich an die ungewohnte Maschine zu gewöhnen. Die letzte
Kurve nahm Marian dabei extrem langsam und fuhr nur mit einer Hand am Lenker.
Marians Wochenende hatte zwei Seiten: Samstags kam er kaum zu recht, und erst Sonntags kam der Kämpfer raus, der auch schon in Oulu zu sehen war. |
Robert Eibl schlug sich durch |
|
von li: Aakko, Ivanov, Bauer |
Für die Finnen und Schweden war es ein Rennen, über
das noch länger
geredet werden wird.
Aakko und Svensson beendeten die Läufe mit jeweils 17 Punkten,
theoretisch auf Platz 8 und
warteten deswegen auf ein Stechen. Aber da wir ja alle wissen, dass
es kein mehr Stechen mehr
gibt, (Antti und Stefan wissen das jetzt auch) wurde das Ergebnis
entsprechend den Regeln
gewertet. Da Aakko mehr Siege gegenüber Svensson hatte, ist er direkt
für den GP qualifiziert
und Svensson startet im ersten GP als Reservefahrer. |
Start frei zu Heat 14
Kreklau, Tuinstra, Serenius, Eibl
| 3. Posa - 1. Nikolai - 2. Günther |
Das Ergebnis1. Nikolai Krasnikov RUS 12+15 27 2. Günther Bauer D 13+11 24 3. Per Olov Serenius S 12+11 23 4. Ivan Ivanov RUS 12+12 24 5. Vladimir Lumpov RUS 13+10 23 6. Robert Eibl D 9+ 9 18 7. Kirill Drogalin RUS/BMX 9+10 19 8. Antti Aakko FIN 11+ 6 17 Reserve: 9. Stefan Svensson S 6+11 17 Ausgeschieden: 10. Marian Kreklau D 1+ 8 9 11. Tommy Björklin S 5+ 3 8 12. Tomas Ekström S 5+ 2 7 13. Tjitte Bootsma NL 5+ 1 6 14. Johnny Tuinstra NL 3+ 3 6 15. Mikael Persson S 2+ 4 6 16. Seppo Klemettilä FIN 2+ 3 5 17. Torleif Burmann S N+ 1 1 18. Kent Peltonen S N+ 0 0 |
Video (6.5MB) vom Finallauf und dem Rerun von Peder Nordin.
Das Video wurde uns freundlicherweise von Wolfgang von www.spike-bauer.com zugesandt.
Text und Fotos: Markku Jurmu - Finnland