Bereits zum 7. Mal fand das Aces on Ice in Unna
statt und wie immer war es ein grosses Spektakel auf dem Eishockey-Oval.
Titelverteidiger Christian Hülshorst war bestens motiviert und wollte
den Cup zum 2. Mal sichern. Er war auch schon auf dem besten Wege dorthin,
bis er in Lauf 20 auf seinen bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Kristian
Lund aus Dänemark traf. Eigentlich
war dieser gar kein Problem für den Lüdinghauser, doch beförderte
sich Hülse selber durch einen Ausrutscher in Führung liegend
aus dem Rennen. Robert Barth ging dann zwar als Sieger aus diesem
Lauf hervor, doch war dies auch erst sein 1. Heat-Gewinn überhaupt.
Diese 3 genannten Piloten trafen dann erneut im 1. Semifinale noch einmal
aufeinander und nahmen dabei noch Stephan Katt mit an ihre Seite. Katt
sammelte bis dahin 7 Zähler, allerdings ging auch er einmal leer
aus, als er in der letzten Runde des 14. Laufes eine Rutschpartie einlegte.
Wie schon erwähnt schrieb Barth bis zum Semi-Finale nur einen Laufsieg,
doch stand er im Mittelpunkt einer kurzen Live-Übertragung im TV
der WDR-Lokalzeit. |
Titelverteidiger Hülse |
| Jörg Pingel gehört jedes Jahr dazu |
Durch seinen Outslider kam Hülse so auch "nur" auf
9 Zähler,
die er mit ins Semi nehmen konnte, dem auch der Däne Lund mit 11
Punkten ins Auge sah. Für das 2. Halbfinale qualifizierten sich
Jörg
Pingel (10), der auf dem Weg war sein bestes Aces on Ice-Ergebnis zu
schreiben, Steven van der Helm (9), der erfahrungs-gemäß immer
gut unterwegs ist auf dem Eis, Matze Schultz (8), der sich über
seinen schlechten Starts beklagte und Markus Eibl (5), der auch in der
Gespannklasse an den Start ging. Lund und van der Helm setzten sich in
ihren Läufen durch jeweils gefolgt von Hülshorst und Pingel.
Nach erneuter Rechnung standen diese Piloten dann auch für das 6-Runden
Finale fest, während sich Katt und Barth aus dem 1. sowie Eibl
und Schultz (nach einem Sturz) aus dem 2. Semifinale verabschieden mussten
und sich auf die Gesamtplätze 5-8
verteilten. |
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Markus Eibl |
Matze Schultz |
Finale-Grande über 6 Runden
Die Positionen waren dann aber im Finale schnell
verteilt und Lund zog dem Feld auf und davon. Hülse folgte ihm als
Erster und konnte zumindest den 2. Rang im Endklassement sichern. "Ich
bin schon zufrieden, doch wäre
mir der 1. Platz lieber gewesen", so der 26-Jährige. Für
Pingel sprang am Ende der 3. Platz heraus, über den er sich riesig
freute. "Es
ist die beste Platzierung, die ich hier je geschafft habe", bestätigte
der Schleswig-Holsteiner die zuvor zu sehende Tendenz. Für van der
Helm endete das Finale ohne Podestplatz, doch zeigte er im 16. Lauf,
dass man auch ohne Schraubenzieher die Verkleidung des Vorderrades sogar
während der Fahrt lösen kann. |
Kristian Lund fuhr einwandfrei |
| Letzter Check am Bike |
Kurios auch die Szenen im 17. Heat: Blitzstarter
Danielczik führt seine
Konkurrenz durch die Kurven, doch crashte er in der 3. Runde, rutschte übers
Eis und konnte, trotz Berechtigung, nicht am Re-run teilnehmen. Somit
blieben Löding, Eibl und Hegener übrig. Doch nützte auch der letzte
Check am Bike nichts bei Hegener, denn kam nach dem leichten Verletzungspech
im Training auch das maschinelle Problem während der Rennen hinzu. "Keine
Ahnung was das ist, immer wenn die Maschine warm ist, geht der Motor
aus", so der
werdende Vater. So fiel er in diesem Wiederholungslauf aus und es fuhren
nur noch Löding und Eibl ihre Runden. |
Naja, eigentlich auch nur noch Eibl, denn fiel auch
Ralle aus und so konnte Markus eigentlich gar nichts für diesen Laufsieg,
den er mit Achselzucken auf der Ziellinie registrierte. Aber immerhin
sicherte ihm dieser Laufsieg dann den Einzug in die Halbfinalrunde. Wie
Hegener suchte auch Löding
noch einige Zeit nach der Ursache des Ausfalles. "Keine
Ahnung was das war, der ging einfach aus",
so der Rotschopf, der sich wie Hegener und Danielczik mehr am Ende der
Gesamtwertung wiederfand. |
Hinter den ersten 8 genannten Platzierten gingen dann wie folgt die Fahrer in die Wertung:
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Ein Blick unter den Kettenschutz |
Startvorbereitungen |
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Der Kater lässt das Mausen nicht |
Startmarschall der Extra-Klasse - Benny aus Belgien |
| # | Name | Nat | |||||||||||||||||||||||
| 3 | Kristian Lund | ![]() |
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| 13 | Christian Hülshorst | ![]() |
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| 14 | Jörg Pingel | ![]() |
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| 7 | Steven van der Helm | ||||||||||||||||||||||||
| 1 | Robert Barth | ![]() |
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| 9 | Stephan Katt | ![]() |
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| 2 | Matthias Schultz | ![]() |
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| 16 | Markus Eibl | ![]() |
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| 15 | Sönke Petersen | ![]() |
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| 11 | Marcin Nowaczik | ![]() |
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| 5 | Matthias Kröger | ![]() |
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| 8 | Björn Danielczik | ![]() |
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| 10 | John Cox | ![]() |
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| 6 | Lubos Tomicek | ![]() |
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| 4 | Ralf Löding | ![]() |
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| 12 | Benny Hegener | ![]() |
Hülse - Kristian - Jörg
| "Ich springe halt ganz schnell von der Solo-Maschine ins Boot, dann geht das schon" |
Als drittes und letztes Gespann bekam Karl Keil
mit seinem alten Beifahrer Reiner Falter (Desirée musste absagen)
den Zuschlag fürs Finale, nachdem
er sich in der Vorrunde gegenüber der restlichen Konkurrenz behaupten
konnte. Sie blieben am Ende auf dem 3. Rang. Trotz Punktgleichheit nach
der Vorrunde mussten Herbert Brüner und Axel Immig, die mit ihren
Gefährt für den lautesten
Sound in der Halle sorgten, dem Finale fern bleiben, ehe am Ende mit
jeweils 3 Zählern die B-Lizenz-Kontrahenten von 2003 wiederfanden.
Arne Jasper und Arne Friskovics blieben nach einer Disqualifikation wegen
Durch-fahrens des Innenfeldes auf den Punkten sitzen, sowie Markus Gössing
und Maik Domscheit, die das Beste aus ihrem ersten Auftritt auf dem Eis
machten und ausserdem eine gute Figur dabei behielten. |
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Brüner/Immig |
Jasper/Friscovics |
Gössing/Domscheit |
Raesfeld/Heil - Kunert/Eibl - Keil/Falter
# |
Name | |||||||||||
1 |
Thomas Kunert/Markus Eibl | |||||||||||
4 |
Thomas Raesfeld/Olaf Heil | |||||||||||
2 |
Karl Keil/Rainer Falter | |||||||||||
5 |
Herbert Brüner/Axel Immig | |||||||||||
6 |
Arne Jasper/Arne Friscovics | |||||||||||
3 |
Markus Gössing/Maik Domscheit |

# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
20 |
Jack Hargreaves | ![]() |
3 |
3 |
3 |
9 |
1. |
5 |
Maikel van der Helm | 2 |
2 |
2 |
6 |
2. |
|
2 |
Andy ter Schuur | 1 |
1 |
1 |
3 |
3. |