Vor dem Rennen habe
ich einige Akteure nach der Zielsetzung dieser WM-Qualirunde
befragt:
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Stephan Katt: Frage: Wie schätzt du deine Chancen ein? Eigentlich ganz gut und es sollte auch unter die ersten 3 gehen. Frage: Es sind viele im Fahrerfeld dabei, die man zum Teil nur vom Namen her kennt bzw. noch überhaupt nicht gesehen hat. Was meinst du, wie wird das Abschneiden des gesamten deutschen Teams aussehen und wer könnte für eine Überraschung sorgen? Ich denke, dass das deutsche Team das unter sich ausmachen wird. Obwohl, man weiss es nicht, denn Donci ist dabei. Und wenn der Geld riecht, dann wird es schwierig, dann gibt er Gas :-) |
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Ja, es ist klar, vom Namen
her ist es nicht das beste Feld, aber ich weiss z.B. nicht, wie der Russe
ist. Ach, aber eigentlich sollte alles okay gehen. Frage: Und wenn du dich qualifizierst, wo möchtest du hin, nach Parchim oder nach St.Macaire? Parchim wäre schön wegen Teterow, aber St.Macaire mag ich auch gern, da war ich die letzten 2 Jahre ja gewesen und kam da immer gut zurecht. Frage: Du siehst deine Chancen also im allgemeinen ganz gut, um auch dieses Jahr wieder in die Weltmeisterschaft rein zu kommen? Schon ja, doch doch... |
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Das C-Finale sicherte sich Jérémy
Coste-Lescoul vor seinem Landsmann Martin, der sich von Rang 4 aus an
seine Fersen heftete. Der Russe Anatoly Khylnov reiste ohne Material
nach Vechta, da Gustav Pape den Kontakt zu Hans Siegl Jun. herstellte
und der ihm neben dem Material auch seine Funktion als Mechaniker zur
Verfügung stellte. Mit Rang 4 verabschiedete sich der
Tscheche Karel Kadlec, der in der Vorrunde nur einmal in die Punkteränge
fahren konnte. Der mit belgischer Lizenz fahrende Niederländer Arjan
Borgers kam zwar auf Rang 5, aber das mit der roten Laterne ins Ziel,
da der Neuseeländer
Strider Horton, auf den man besonders gespannt war, nach einer enttäuschenden
Vorrunde im Finale zu allem Überfluss auch noch ausfiel. |
Van der Helm brillierte durch einen Blitzstart,
doch konnte er diesen Platz nicht ins Ziel bringen, da ihm Wolff diese
Führung
schon ausgangs der Startkurve abnahm. Auch Fabriek mogelte sich schnell
an Steven vorbei und fuhr mit diesem 2. Rang einer sicheren Fahrkarte
entgegen. Bacher, der zu Beginn dieser 4 Runden auf Rang 3 lag, verlor
immer mehr an Boden und auch an Plätze, da nun der
"Wilde Reiter GmbH - Cooper" von hinten her anrückte. Cooper klagte über einen
kurzzeitig herausgesprungenen Gang am Start und kämpfte daher um so verbissener
um jeden Meter für den sicheren letzten Platz. Im Ziel verpasste er van der
Helm nur um Zentimeter und so musste er nun den Reserveplatz in Kauf nehmen.
Bacher fiel derweil aus, was dem Norweger Borgenhaugh letztendlich den
2. Reserveplatz beschrte. |
Eine Runde waren sie jetzt schon alle, doch geht
in diesem Lauf ja auch um die Podestplätze und das liebe Geld. Katt
gewann den Start, doch wurde er bereits ausgangs der Startkurve schon
von Rudolph abgefangen. Nun machte Kröger, der von Rang 4 kam, Jagd
auf Katt, den er als bald überholen konnte.
Rudolph musste nun um seinen Tagessieg bangen, denn kam Kröger
mit mächtigen
Schritten immer näher und konnte ihn in der letzten Runde packen.
Katt blieb auf Rang 3, während Tebbe mit dem 4. Rang den tollen
Gesamterfolg der deutschen Fahrer, sieht man einmal von Bacher ab, komplettierte.
Eijbergen fuhr im übrigen auf dem 5. Rang ins Ziel, während
Doncaster aufgrund eines Ausfalles vorzeitig ins Innenfeld fuhr. |
Heat |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| Startsieger | Rudolph |
Bacher |
Kröger |
Doncaster |
Kröger |
Rudolph |
Eijbergen |
Rudolph |
Katt |
| Laufsieger | Rudolph |
Fabriek |
Kröger |
Doncaster |
Kröger |
Rudolph |
Tebbe |
Rudolph |
Katt |
Heat |
10 |
11 |
12 |
C-FIN |
B-FIN |
A-FIN |
| Startsieg | Tebbe |
Katt |
Doncaster |
Coste-Lescoul |
van der Helm |
Katt |
| Laufsieger | Kröger |
Katt |
Rudolph |
Coste-Lescoul |
Wolff |
Kröger |
| Trainingsschnellster: | Matten Kröger - 40,84 sec | |
| Schnellste Siegergeschwindigkeit: | Matten Kröger - 96,91 km/h - Lauf 3 | |
| Meisten Start-Ziel-Siege: | Herbert Rudolph | |
| Pechvogel des Tages: | Hermann Bacher/Paul Cooper | |
| Verwegenster Fahrstil: | Paul Cooper | |
| Überraschung des Tages: | Dirk Fabriek | |
| Meisten Überholvorgänge: | Paul Cooper | |
| Ältesten Teilnehmer: | Jeremy Doncaster 42, Karel Kadlec 41 | |
| Jüngster Teilnehmer: | Dirk Fabriek 18 | |
| Weiteste Anfahrt | Strider Horton - Neuseeland | |
| Reservisten: | Knappe - 1 Einsatz, Hülshorst - ohne Einsatz |
