Schon am Nachmittag begann man mit etwas Zeitverzug
durch das WM-Training mit dem Rahmenprogramm. Angeführt wurde dieses
von der B-Lizenz Solo, die mit je 7 Fahrer pro Lauf auf die Bahn ging.
Als einziger Vertreter aus dem Süden fand SBM-Sieger Markus Eibl
den Weg ins Reiterstadion und siegte nach der schnellsten Trainingszeit
auch im ersten Heat dieser Konkurrenz. Enrico Sonnenberg, der sich nach
schlechtem Start erst einmal durchs Feld kämpfen musste, fuhr noch
bis auf Rang 2 vor und verdrängte
somit Sven Lohmeier auf Platz 3. Mitfavorit Ronny Stüdemann fiel
wegen Motorschadens derweil aus. Dies geschah alles im Rerun dieses Eröffnungsheats,
da sich Ulrich Büschke beim Versuch Lohmeier zu überholen,
mit dessen Hinterrad verhakte und spektakulär abstieg. Dass sich
die 3 Erstplatzierten nach nur diesem Lauf dann schon zum Finale wiedertrafen
und auf die 3 Punktbesten des 2. Laufes treffen würden, war nicht
geplant. Doch ein Sturz und die darauf folgende lange Verzögerung
zwang die Veranstalter dazu, da sich der geplante WM-Ablauf am Abend
zu verschieben drohte. Die Verteilung der Punkte des 2. Laufes ging fast unter, denn wertete man den Lauf nach der dritten Runden ohne den Sturzverursacher Jens Klein zu berücksichtigen. Jens Klein und Vechta - das war schon im Herbst des letzten Jahres keine gute Kombination und ausgerechnet zu Saisonbeginn stürzte der Lüdinghauser erneut im Reiterstadion. Beim Versuch, den vor ihm fahrenden Björn Ricker ausgangs der letzten Ecke aussen zu überholen, touchierte der 18-Jährige die Planke und stürzte. Dadurch, dass sein Motorrad allerdings von der Bande abprallte und Richtung Innenfeld schleuderte, hatte der nachfolgende Oliver Möller nicht allzu viel Zeit zum Reagieren und blieb an Jens' Motorrad hängen und stürzte ebenfalls. Ole rutschte noch viele Meter bis über die Ziellinie, ehe auch er zum Liegen kam. Viele bekamen den 2. Teil dieses Unfalls gar nicht mit, weil sie sich auf den zuerst gestürzten Klein konzentrierten. |
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Kay Scheibe |
Volker Maaßen |
Jens Klein in der Trainingssession |
Natürlich kümmerte man sich sofort um
die Verletzten, was allerdings rund 45 Minuten in Anspruch nahm, bis
die Bahn wieder frei gegeben war. Jens kugelte sich die Hüfte aus
und brach sich das Sprunggelenk, woran er eine Woche später noch
operiert werden muss, während Ole ebenfalls mit
einem Fussbruch und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert
wurde. Gute Besserung wünscht Speedway.org an dieser Stelle Für die Wertung bedeutete dies, dass der 500er Wiedereinsteiger und 250ccm Seriensieger der letzten 2 Jahre Kay Scheibe 5 Punkte für den Laufsieg kassierte. Sein Kollege schon aus den Tagen vor über 10 Jahren Volker Maaßen, der seinen Stahlschuh auch wieder vom Nagel holte, ging auf Platz 2 durchs Ziel, während Thomas Lata die Punkte des Drittplatzierten erhielt. |
| Dieser Sieg tat nach der langen |
Die jeweils 3 Punktbesten aus jedem
Vorlauf trafen also im Finale aufeinander. Markus konnte sich auch hier
wiederum gegen Enrico durchsetzten, der allerdings erneut nicht aus den
Bändern kam und sich wieder durchs Feld
arbeiten musste. Kay, der vor diesem Rennen so nervös wie vor seinem
aller ersten Rennen vor Jahren war, brachte Rang 3 ins Ziel, fiel aber
damit trotz Laufsieg gegenüber Enrico auf Rang 3 in der Gesamtwertung
zurück,
da das bessere Abschneiden im Finale bei Punktgleichheit ausschlaggebend
war. Sven blieb mit einem 4. Rang im Endlauf auch der 4. Platz am Ende
vor Thomas und Volker, die beide 4 Zähler schrieben. |
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"Du Arne" - "Ja Arne?" - "Du
hast da ne 4 im Haar " "Ich weiss, und du hast da noch eine
13"
Nach nur einem Trainingslauf auf der Speedwaybahn in Nordhastedt gingen Arne und Arne in Vechta ans Band. Doch nach dem Aufstieg in der Kombination Jasper - Friscovec mussten eine neue Lösung her. Also dreht man für die Rennen in der B-Lizenz den Spieß um und das Doppel nennt sich hier Friscovec - Jasper. Um das Ganze dann noch auch ohne Helm zu verdeutlichen, stylten sie sich die jeweiligen Startnummern für dieses Jahr ins Haar. |
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Gössing/Domscheit: |
Ins Rennen kamen die Schleswig-Holsteiner
aber nur einmal, als Thomas Grabowski mit Richard Gründer auf den
3. Lauf verzichten mussten. Unerreichbar für sie war allerdings
die Konkurrenz - angeführt von Stefan Brandhofer
und Markus Venus, die im Training bereits einen Motorschaden zu beklagen
hatten. Nach dem Einbau eines neuen Aggregates lief es aber wieder wie
geschmiert für die SBM-Meister und hatten nichts mit Fights, die
hinter ihnen ausgetragen wurden, zu tun. Bei seinem Abschiedsrennen in
der B-Lizenz mogelte sich Markus Gössing am geschicktesten durch
und wurde mit seinem Co-Piloten Maik Domscheit am Ende mit dem 2. Platz
belohnt, obwohl sie bereits einen Abstand von 6 Punkten aus nur 4 Läufen
zu Stefan und Markus hatten. Die Niederländer Wilfried und Denny
Detz, mit denen sie am meisten zu kämpfen hatten, belegten den 3.
Rang und verwiesen damit Thomas Groh und seinen neuen Beifahrer Reinhard
Schubert auf den 4. Gesamtrang.
Die Beweggründe, warum Markus und Maik jetzt zu Beginn der Saison in die I-Lizenz Aufsteigen wollen, liegen klar auf der Hand: "Weil hier mehr Rennen gefahren werden", so Markus, der in der B-Lizenz nicht viele Rennen hätte fahren können. Die Voraussetzungen für diesen Aufstieg haben die Lüdinghauser Clubfahrer u.a. mit dem NBM-Sieg erfüllt und schon kommen sie eher als erwartet zum ersten Einsatz auf der Heimstrecke am Himelfahrtstag in Lüdinghausen - auch wenn es erst einmal nur der Reserveplatz ist. Doch stellte Maik schnell fest: "6 Runden im Training bedeuten schon einmal 6000 Meter auf dem Westfalenring. Das ist doch schon mal was!" "7000 Meter", fügte Markus hinzu, der die Runde der Fahrervorstellung noch ganz schnell hinzu mogelte. Einen Wermutstropfen nehmen die beiden daher auch in Kauf: Das Jupo-Bahnpokal Finale in Rastede, auf deren 1000 Bahn sie sich so sehr freuten, wird ohne die beiden stattfinden. |
Es wurde blau auf dem Podest |
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René Deddens alias Flitzer machte
seinem Namen wieder einmal alle Ehre und flitze von Sieg zu Sieg. Im
neuen Outfit dominierte er die Konkurrenz in der Schülerklasse
B1 und liess seinem ärgsten Mitstreiter
Sven Blankenhagen nicht das Vergnügen, einmal als Erster über
die Ziellinie zu gehen. Und das, obwohl sich Sven nach schlechten Starts
immer so bravourös
durchs Feld schlug. Auf Rang 3 kam Jesper Zyweck, der jeweils auf Rang
3 ins Ziel kam. Mit ebenfalls identischen Platzierungen auf 4 und 5 fuhren
Marcel-David Schwierz und Philine Ittermann ins Ziel und belegten demnach
diese Plätze in der Endwertung |
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| # | Name | 1 |
2 |
3 |
Pkt | Platz |
| 31 | René Deddens | |||||
| 37 | Sven Blankenhagen | |||||
| 35 | Jesper Zyweck | |||||
| 44 | Marcel-David Schwierz | |||||
| 38 | Philine Ittermann |