![]() Der mullige Untergrund machte es den Fahrern schwer
Bernd Diener vergewisserte sich noch einmal über den Finalmodus
Matten Kröger ist immer gerne gesehen in Aduard
Der verletzte Stephan Katt als Zuschauer - Er wurde dennoch in Aduard offiziell begrüßt
Glen Philips holte sich vor dem Rennen einen kleinen Motivationsschub
KNMV-Chef Harry Vos laboriert ein an einem Beinbruch |
Sieg mit AnsageBeim Grasbahnrennen in Aduard kämpften 14 Piloten um den Einzug in das 7-Mann Finale, wo nur der Einlauf im Endlauf über die endgültigen Platzierungen entschieden sollte. Und einige der Piloten vergewisserten sich noch einmal kurz vor dem Rennen über den Finalmodus, denn konnten sie in der Vorrunde ja noch so gut aussehen und am Ende durch einen schlechten Start im Endlauf doch unter Wert geschlagen werden. Für den vorlaufbesten Bernd Diener kam es fast so, denn überschlug
er sich fast am Start und er musste die Jagd nach vorne später beginnen.
Seinen ärgsten Konkurrenten Enrico Janoschka, der für seinen
verletzten Kumpel Stephan Katt ins Rennen kam und nur einen Vorlaufpunkt
weniger als Diener auf dem Konto hatte, gab es an diesem Tag nur ein
Ziel – den Tagessieg. Und dass der Sieg zwischen ihnen entschieden werden
würde, zeigte sich auf der sehr tiefen und schwierig zu fahrenden
Bahn schon in den Vorläufen. Wie schon erwähnt, verpatzte Diener im Gegensatz zu ihm den Start
komplett und er musste von Rang 7 aus ins Rennen starten. Bis auf Janoschka
konnte der „Oldie“, der anscheinend in einen Jungbrunnen gefallen war,
alle anderen Finalteilnehmer überholen und kam verdient auf den
2. Rang. Der Langbahn-Frischling Joonas Kylmäkorpi, der sich in
der Vorrunde nur mit einem Laufsieg beweisen konnte, hatte mit Rang 3
am Ende das bessere Ende für sich gegenüber Matten Kröger,
der noch in der Vorrunde am ehesten Diener und Janoschka folgen konnte.
Christoph Dubernard, der mit Frust im Bauch (aufgrund eines Ausfalles
im 1. Durchgang) im letzten Lauf einen überraschenden Sieg einfahren
konnte, scheiterte knapp am Finale und wurde 8. vor Erik Eijbergen, der
im vorletzten Lauf aufgrund von technischen Problemen Punkte auf der
Strecke liess. Wegen Kettenriss fiel gleich im Auftaktheat Glen Philips
aus, der sich aber im Anschluss aber gut im Mittelfeld behaupten konnte.
Stéphane Tresarrieu, der für Theo Pijper das Feld wieder
auffüllte, konnte nicht an die Leistung von Marmande anknüpfen
und hatte zusehenst Schwierigkeiten, auf dem mulligen Untergrund weiter
vorne mitzumischen. |
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Internationale Lukkien en Schultinga Pokal |
|||||||||||||
# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
Pkt |
Fin |
Platz |
12 |
Enrico Janoschka | 6 |
6 |
5 |
5 |
22 |
1. |
1. |
|||||
5 |
Bernd Diener | 5 |
6 |
6 |
6 |
23 |
2. |
2. |
|||||
8 |
Joonas Kylmäkorpi | A |
4 |
6 |
3 |
13 |
3. |
3. |
|||||
10 |
Matten Kröger | 6 |
4 |
5 |
4 |
19 |
4. |
4. |
|||||
9 |
Jannick de Jong | 4 |
2 |
3 |
4 |
13 |
5. |
5. |
|||||
7 |
Joe Screen | 3 |
5 |
4 |
2 |
14 |
6. |
6. |
|||||
6 |
Dirk Fabriek | 4 |
5 |
3 |
3 |
15 |
7. |
7. |
|||||
11 |
Christophe Dubernard | 1 |
A |
4 |
6 |
11 |
8. |
||||||
3 |
Erik Eijbergen | 5 |
3 |
0 |
2 |
10 |
9. |
||||||
4 |
Glen Philips | A |
3 |
2 |
5 |
10 |
10. |
||||||
1 |
Stéphane Tresarrieu | 3 |
0 |
2 |
A |
5 |
11. |
||||||
13 |
René van Weele | 2 |
2 |
A |
1 |
5 |
12. |
||||||
14 |
Herbert Rudolph | 2 |
1 |
1 |
1 |
5 |
13. |
||||||
2 |
Daniel Bacher | 1 |
1 |
1 |
0 |
3 |
14. |
||||||
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Bernd Diener ergaunerte sich bei der Siegerehrung
einen Kuss |
Sieger Ricky kam mit Nichte Laura |
Joonas Kylmäkorpi fuhr das erste Mal in Aduard |
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Gastgeber siegreichDie Gastgeber aus den Niederlanden beherrschten die
Konkurrenz nach Belieben im 4-Länderkampf gegen Deutschland, England und Frankreich.
Henry van der Steen unterlag auch nur im Finale, wo die Ausbeute der
Punkte verdoppelt wurde. Sein Bezwinger war Hermann Bacher, der als bester
Akteur des deutschen Teams neben Thorsten Haupt und Jens Klein aus dem
Rennen kam. In der Einzelwertung kam er somit auch auf Rang 2, doch in
der Nationenwertung kamen sie hinter Holland und Frankreich auf den 3.
Platz. Bacher musste 2 seiner Läufe aber auch mit Schmerzen im Knie
antreten, da es ihm im ersten Lauf das Bein komplett verdrehte. Seine
Kollegen Haupt und Klein fuhren insgesamt 8 Zähler ein, doch kam
Kleins Nuller auch nur zu Stande, da ihm beim Warmlaufen lassen des Motors
ein Problem einstellte, das er erst nach dem 1. Lauf beheben konnte.
Für den angesprochenen Lauf bekam er das Motorrad von Haupt zur
Verfügung gestellt, mit dem er auf Sicherheit fuhr.
Doch zurück zu en Siegern: Van der Steen war also bester Akteur seiner Truppe, dem Erik Doornbos und Pascal Swart ebenfalls angehörten. Für die Franzosen gingen Jérôme Lespinasse, Gabriel Dubernard und Jérôme Cottier an den Start, wobei dem zuletzt genannten im letzten Vorlauf das Bike in der Startkurve fest ging und er noch so gerade einen Sturz vermeiden konnte. Überraschen konnte dagegen Lespinasse, der im 2. Durchgang einen unerwarteten Laufsieg für die Franzosen einfahren konnte. Für die Briten, die durch einen Ausfall von John Cox im 3. Vorlauf ebenfalls gebeutelt wurden, blieb somit nur der 4. Rang, obwohl sich ihr bester Pilot Phil Ashcroft auf Rang 3 der Einzelwertung schob. |
Jens Klein muss umsatteln
Jens bei der Problemlösung am eigenen Bike
Soviel Aufregung macht ganz ...
|
Länderkampf |
|||||||||
# |
Name | 1 |
2 |
3 |
Pkt | Finale | Pkt | Platz | Team |
Frankreich
|
|||||||||
1 |
Gabriel Dubernard | 2 | 5 | 7 | 8 | 15 | 5. |
34 |
|
2 |
Jérôme Lespinasse | 1 | 7 | 8 | 6 | 14 | 6. |
||
3 |
Jérôme Cottier | 5 | A | 5 | 5 | 10. |
|||
3. |
|||||||||
Niederlande
|
|||||||||
4 |
Henry van der Steen | 7 | 7 | 14 | 12 | 26 | 1. |
50 |
|
5 |
Pascal Swart | 5 | 3 | 8 | 8 | 9. |
|||
6 |
Erik Doornbos | 6 | 6 | 12 | 4 | 16 | 4. |
||
1. |
|||||||||
England
|
|||||||||
7 |
John Cox | 4 | A | 4 | 2 | 6 | 7. |
25 |
|
8 |
Dyfed Evans | 0 | 1 | 1 | 1 | 12. |
|||
9 |
Phil Ashcroft | 4 | 4 | 8 | 10 | 18 | 3. |
||
4. |
|||||||||
Deutschland
|
|||||||||
10 |
Thorsten Haupt | 3 |
3 | 6 | 0 | 6 | 8. |
30 |
|
11 |
Hermann Bacher | 6 | 2 | 8 | 14 | 22 | 2. |
||
12 |
Jens Klein | 0 | 2 | 2 | 2 | 11. |
|||
| 3. | |||||||||
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2. Frankreich |
1. Niederlande |
3. Deutschland |
![]() Gerade die Gespanne hatten mit dem Untergrund zu kämpfen
Die Sicht der Konkurrenz
Junges Familienglück bei Gerald Eelsing |
Dezimiertes Fahrerfeld in der GespannklasseWie vom anderen Stern fuhren einmal wieder die Geschwister
William und Nathalie Matthijssen, die sich zum Teil über 200 Meter vom Feld
absetzten konnten. Im Familien Duell der Detz-Cousins fuhr sich Mark
mit Gerald Eelsing in einem packenden Finale von Rang 3 auf 2 und verwies
somit seine Cousins Wilfried und Denny. Die Brüder hatten allerdings
ausgangs der 1. Ecke des Finals eine Schrecksekunde zu überstehen,
als sie sich am Boden wiederfanden. Für diesen unsanften Ausstieg
aus dem Gespann wurden aber die Briten Lester und Antony Goodwin verantwortlich
gemacht, die somit auf den Rerun des Finals verzichten mussten und automatisch
auf Rang 6 kamen. Martin Pastoor und Rhamon Dijkstra hatten mit dem Ausgang
auf den Podiumsplätzen weniger zu tun und bekamen sogar noch einen
Rang geschenkt, da Sven Holstein mit Hessel Auwema, die im Finale auf
dem geliehenem Gespann von Tjeerd Hoekstra an den Start gingen, vorzeitig
das Innenfeld aufsuchten. Beifahrer Hessel musste sich irgendwie am
Bein verletzt haben, da er nur noch humpelnd aus diesem kroch.
Dass es Aduard zu keinem B-Finale kam., wo sich laut Dutch-Open Reglement die ersten 2 noch für das A-Finale qualifizieren, lag daran, dass zum einen nur insgesamt 9 Teams an den Start gingen und zum anderen, dass kein Gespannpaar mehr einsatzfähig war. Raymond de Rooy und Sandra Mollema kamen schon im letzten Vorlauf nicht mehr ans Band und Tjeerd Hoekstra mit Henk Auwema sowie Philip Wierenga mit Francois Burghgraaf verabschiedeten sich nach einem Sturz im letzten Vorlauf. Wierenga kam ohne Fremdeinwirkung ins trudeln und überschlug sich. Der weit folgenden Hoekstra wusste aber nicht wohin, als ihm das ausrollende Gespann in die Quere kam und ging ebenfalls spektakulär zu Boden. Doch konnten alle, wenn auch leicht humpelnd und angeschlagen, zu Fuss zurück ins Fahrerlager. |
Int. Gespanne |
||||||||||
# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
Pkt |
Fin. |
Platz |
1 |
William Matthijssen / Nathalie Matthijssen | 5 |
5 |
5 |
15 |
1. |
1. |
|||
3 |
Mark Detz / Gerald Eelsing | 3 |
4 |
5 |
12 |
2. |
2. |
|||
11 |
Wilfried Detz / Denny Detz | 1 |
4 |
4 |
9 |
3. |
3. |
|||
7 |
Martin Pastoor / Rhamon Dijkstra | 1 |
N |
4 |
5 |
4. |
4. |
|||
5 |
Sven Holstein / Hessel Auwema | 2 |
5 |
3 |
10 |
A |
5. |
|||
21 |
Lester Goodwin / Antony Goodwin | 4 |
3 |
A |
7 |
D |
6. |
|||
6 |
Raymond de Rooy / Sandra Mollema | 0 |
3 |
N |
3 |
7. |
||||
4 |
Tjeerd Hoekstra / Henk Auwema | 2 |
N |
S/N |
2 |
8. |
||||
8 |
Philip Wierenga / Francois Burghgraaf | A |
D |
S/D |
0 |
9. |
||||

Ein rein niederländisches Duell um die Podestplätze gab es hingegen in der 125ccm Specialklasse, da der anwesende Kai Huckenbeck auf den Start verzichtete. Nick Lourens setzte sich in den 3 Läufen immer gegen Jan Okke Loonstra durch und gewann verdient dieses Rennen. Hinter Loonstra eroberte sich Kelly Velda den 3. Platz, nachdem sie im Finale den bis dahin auf Rang 3 in der Zwischenwertung liegenden Robin Lukens um 2 Plätze schlug. Lukens wurde somit punktgleich vierter vor Maurin Vochteloo und Antoine Ochsenhofer aus Frankreich, der mit dem Ausgang der Punkte nichts zu tun hatte. |
125ccm Specials |
||||||
# |
Name | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
3 |
Nick Lourens | 5 |
5 |
5 |
15 |
1. |
2 |
Jan Okke Loonstra | 4 |
4 |
4 |
12 |
2. |
7 |
Kelly Velda | 2 |
2 |
3 |
7 |
3. |
12 |
Robin Lukens | 3 |
3 |
1 |
7 |
4. |
4 |
Maurin Vochteloo | 1 |
1 |
2 |
4 |
5. |
16 |
Antoine Ochsenhofer | 0 |
0 |
0 |
0 |
6. |

Nach den heissen Temperaturen von Marmande 2 Tage
zuvor, war es in Aduard doch sehr angenehm mild und der Abend ging bis
auf die 2 kleinen Stürze
mit einem Sonnenuntergang für alle zufrieden zu Ende. |
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