In der Gespannklasse der internationalen Lizenz gab es ein Familienduell der Brandhofers. Stefan, der auf seinen Stammbeifahrer Markus Venus wegen dem Bahnpokal in Haunstetten verzichten musste, holte sich Marco Hundsrucker ins Boot, der selber erst eine Woche zuvor als Pilot die Vizemeisterschaft in der grossen DM gesichert hatte. Sie harmonierten perfekt miteinander und konnten ihre beiden Vorläufe klar gewinnen und 8 Zähler schreiben. Aber auch Bruder Markus, der mit Thomas Scheunemann wieder unterwegs war, holte 2 Laufsiege in der Vorrunde. Trotz guter Starts konnten da die amtierenden Europameister auch nichts dran ändern. Im Gegenteil, einen Brandhofer hatten Sven und Daisy in ihren Outings im Ziel immer vor sich. Dennoch zogen sie ebenfalls ins Finale mit 6 Punkten. Mit ebenfalls 6 Punkten kamen überraschend auch noch einer der Nachnennung Martin Pastoor und Rhamon Dijkstra mit ins Finale. Sie taten es ihrem Landsmann Holstein gleich und fuhren ebenfalls 2x als Zweite über die Linie. Das 5. Gespann wurde von den Detz-Brüdern vorwärts bewegt, denen in den Vorläufen nur noch die 3. Plätze blieben und beide somit 4 Punkte schrieben. Das einzige gemischte Doppel setzte sich im Finale an die Spitze, doch gab es für die Brandhofers keinen Halt mehr und nach Stefan konnte auch noch Markus an Holstein/Daubert vorbeiziehen, was für den jüngeren Bruder am Ende den Tagessieg bedeutete. Mit Rang 2 im Ziel wurde es natürlich auch Rang 2 auf dem Podest für Markus und Thomas, ehe Sven und Daisy doch noch Rang 3 sichern konnten. Die Detz-Brüder kamen vor Pastoor/Dijkstra ins Ziel, was ihnen aber in der Endwertung mit Rang 5 nicht weitergeholfen hatte. Uwe Zirbes und Sascha Winter belegten nach 2 zweiten Rängen in der Vorrunde am Ende den 6. Gesamtrang. Sie mussten sich gegenüber Wilfried und Denny Detz geschlagen geben und dem Finale als Zuschauer beiwohnen. Und wie es schon zuvor zu „Punktepaarungen“ kam, tun sich die Schlusslichter Peter Albrecht mit Peter Schirmer sowie Karl Keil und Berit Tralau auch nichts. Beide Teams kamen einmal auf Rang 4 ins Ziel und mussten im 2. Durchgang einen Ausfall hinnehmen. |
# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
Pkt |
Fin |
Pkt |
Platz |
4 |
Stefan Brandhofer / Marco Hundsrucker | 4 |
4 |
8 |
4 |
12 |
1. |
|||
12 |
Markus Brandhofer / Thomas Scheunemann | 4 |
4 |
8 |
3 |
11 |
2. |
|||
1 |
Sven Holstein / Desirée Daubert | 3 |
3 |
6 |
2 |
8 |
3. |
|||
6 |
Martin Pastoor / Rhamon Dijkstra | 3 |
3 |
6 |
0 |
6 |
4. |
|||
5 |
Wilfried Detz / Denny Detz | 2 |
2 |
4 |
1 |
5 |
5. |
|||
15 |
Uwe Zirbes / Sascha Winter | 2 |
2 |
4 |
4 |
6. |
||||
3 |
Karl Keil / Berit Tralau | 1 |
A |
1 |
1 |
7. |
||||
14 |
Peter Albrecht / Peter Schirmer | 1 |
A |
1 |
1 |
8. |
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![]() |
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||
2. M. Brandhofer/Scheunemann |
1. S. Brandhofer/Hundsrucker |
3. Holstein/Daubert |
![]() Es wurde frisch zu später Stunde, doch André Daubert wusste sich zu helfen |
In der B-Lizenz Solo Klasse war die Geschichte bis zum Finale genauso, wie die in der Gespannklasse. Marcel Dachs und Geburtstagskind Robert Baumann (er wurde 18 Jahre alt) gewannen je ihre 2 Vorläufe und sollten im Finale erstmalig aufeinander treffen. Baumann hatte für den Endlauf aber ein Problem, da seine Maschine nun nicht mehr wollte. Insgesamt 4 weitere Akteure schrieben nach den 2. Vorlaufdurchgängen 7 Punkte. Dieses waren Marcel Möbus, Martyn Sturgeon aus England, Julia Frenk und André Daubert. Letzterer und Küken dieser Finalteilnehmer bestach dabei durch tolle Aufholjagden, die er zumeist im Ziel mit dem Zweikampfsiegen unterstrich. Während die Amazone nicht zum Finale antrat, schaute Enrico Janoschka ganz gespannt diesem Finale zu, denn war Baumann auf seiner Ersatzmaschine unterwegs, da er bei seiner eigenen das Maschinenproblem nicht mehr beheben konnte. Gegen den Start-Ziel-Sieg von Marcel Dachs, der trotz eines kleinen Fahrfehlers souverän gewann, konnte Baumann nichts machen, dennoch war sein 2. Rang eine klare Sache. Aus den 7-Punkte-Fahrern kristallisierte sich Möbus als bester Akteur heraus, der sich mit dem 3. Platz auch den 3. Gesamtrang vor dem Youngster Daubert und Sturgeon sichern konnte. |
# |
Name | 1 |
2 |
3 |
4 |
Pkt |
Fin |
Pkt |
Platz |
33 |
Marcel Dachs | 5 |
5 |
10 |
5 |
15 |
1. |
||
10 |
Robert Baumann | 5 |
5 |
10 |
4 |
14 |
2. |
||
26 |
Marcel Möbus | 4 |
3 |
7 |
3 |
10 |
3. |
||
43 |
André Daubert | 3 |
4 |
7 |
2 |
9 |
4. |
||
27 |
Martyn Sturgeon | 4 |
3 |
7 |
1 |
8 |
5. |
||
32 |
Julia Frenk | 3 |
4 |
7 |
N |
7 |
6. |
||
35 |
Jamie Isherwood | 2 |
2 |
4 |
4 |
7. |
|||
36 |
Nadine Frenk | 1 |
2 |
3 |
3 |
8. |
|||
28 |
Wolfgang Berger | 2 |
1 |
3 |
3 |
9. |
|||
49 |
Heiner Ricker | 1 |
0 |
1 |
1 |
10. |
|||
29 |
Frank Unland | A |
1 |
1 |
1 |
11. |
|||
44 |
Matthias Flick | S |
A |
0 |
0 |
12. |
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||
2. Robert Baumann |
1. Marcel Dachs |
3. Marcel Möbus |
In der Oldie Klasse der historischen Japs bis 500ccm gewann Franz Greisel mit einem lupenreinen Maximum. Rang 2 ging an John Shelmerdine aus England und Jürgen Bruckner, die sich die Plätze 2 und 3 in den 3. Heats untereinander teilten. |
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