Rahmenprogramm in Balkbrug

In der Klasse Special National konnte der erst 17-Jährige René van Weele souverän die Konkurrenz besiegen. Er fuhr dabei fast wie Theo Pijper allen davon. Kein Wunder, denn fährt er wie der Europameister einen BvE-getunten GM-Motor. Dass er allerdings einen Zähler Jim Groen überlassen musste, hängt damit zusammen, dass er im ersten Heat nach einer Dreckladung Schwierigkeiten bekam: Nachdem er für freie Sicht sorgte, griff er zunächst 3-4 Mal neben den Lenker und musste nur mit einer Hand lenkend durch die Kurve fahren. Seine Aufholjagd begann also von Rang 5 aus, und wäre der Lauf noch eine Runde länger gewesen, so hätte er sich auch hier den Sieg sichern können. Mit den Starts hatte er so seine Probleme, doch liess er nicht locker, und wuselte sich immer irgendwie durchs Feld an die Spitze. Klar, dass der Tagessieg an den Schüler ging.
Sjoerd Rozenberg sicherte sich Rang 2, nachdem er nach besserem Start immer vor René platziert war, doch nichts gegen seine Angriffe unternehmen konnte. Dass Martin Cazimir auf Rang 3 kam, hängt damit zusammen, dass Jim Groen einen Ausfall im letzten Lauf einstecken musste. Nach dem Sieg im ersten Heat, kam er im 2. Lauf zwar nur auf 4 ins Ziel, doch standen ihm bis zum Ausfall noch alle Türen Richtung Podest offen.

2. Rozenberg - 1. van Weele - 3. Cazemir

ARAI Special Senioren

#
Name
1
2
3
Pkt
Patz
11
René van Weele
6
7
7
20
1.
4
Sjoerd Rozenberg
5
6
6
17
2.
18
Martin Cazemir
4
3
5
12
3.
9
Steven van der Helm
3
5
3
11
4.
7
Jim Groen
7
4
A
11
5.
12
Wouter Duursema
2
2
4
8
6.
8
Erik Doornbos
1
1
2
4
7.
13
Andy Korterink
0
0
1
1
8.

Nach dem Regen waren es die Gespannpiloten, die als allererstes auf die Bahn mussten. Die Briten Lester und Anthony Goodwin waren die Leidtragenden - die Pics zeigen das Ausmaß der ersten Ecke.


Während die Goodwins dann aber im Anschluss noch 2 Laufsiege verzeichnen konnten, fehlte ihnen aber ein Punkt zum direkten Einzug ins A-Finale. In diesem standen schon die Geschwister Matthijssen (15) sowie Detz/Eelsing, de Rooy/Mollema und die Detz-Brothers mit je 11 Zählern. Da in dem kleinen Finale nur 2 Plätze für den A-Endlauf verteilt werden, durften die favorisierten Engländer nach dem 5. Rang endgültig einpacken. Auf den Zug ins Finale sprangen nämlich Holstein/de Beere (7) und Wierenga/Mellens auf. Im Fall Wierenga wurde nämlich deutlich, dass man in der Vorrunde gar nicht so viele Punkte braucht, um eine Chance aufs Podest zu haben.Sie traten wegen Problemen im ersten Heat nicht an, im 2. Lauf fielen sie aus und konnten nur im 3. Lauf 2 Punkte ins Ziel bringen. Im Vergleich zu Goodwin/Goodwin, die insgesamt 10 Vorlaufpunkte hatten, ist dies doch eine merkwürdige Geschichte.

Nichts desto trotz ging der Sieg nur über die Matthijssens, die schon im Training mit mächtiger Drehzahl Gehör fanden. Die Detz-Boys kämpften sich im Finale nach vorne und konnten mit dem 2. Platz das interne Familienduell mit Cousin Mark Detz gewinnen. Mark versuchte zwar alles, seinerseits Rang 2 zu sichern, doch vergebens. Wierenga/Mellens schaffte dann also mit nur 2 Vorlaufpunkten den 4. Gesamtrang vor dem Gespannyoungster Sven Holstein. Holstein/de Beere kamen auf Rang 2 aus dem Start, doch büssten sie im Laufe der 4 Runden diesen Platz um Längen wieder ein und hatten nur noch de Rooy/Mollema hinter sich im Ziel.

Internationale Gespannklasse

#
Name Nat
1
2
3
4
5
6
Pkt
B-Fin
A-Fin
Platz
1
William Matthijssen / Nathalie Matthijssen
5
5
5
15
1.
1.
11
Wilfried Detz / Dennie Detz
5
2
4
11
2.
2.
3
Mark Detz / Gerald Eelsing
4
3
4
11
3.
3.
8
Philip Wierenga, Roelof Mellens
N
A
2
2
2.
4.
4.
5
Sven Holstein / Erik de Beere
1
4
2
7
1.
5.
5.
6
Raymond de Rooy / Sandra Mollema
4
4
3
11
6.
6.
4
Tjeerd Hoekstra / Henk Auwema
3
3
3
9
3.
7.
12
Jojo van der Werff / Erik van Dijk
3
1
1
5
4.
8.
21
Lester Goodwin / Anthony Goodwin
A
5
5
10
5.
9.
7
Martin Pastoor / Rhamon Dijkstra
2
1
1
4
6.
10.
20
Andy Kerrison / Laura Kerrison
A
2
A
2
12.

2. Detz/Detz - 1. Matthijssen/Matthijssen - 3. Detz/Eelsing