„Der Strahl tut mächtig weh“, so nicht nur die Aussage
der Gespannfahrer Markus Brandhofer und Thomas Scheunemann, denn sah
man man bei Theo Pijper die Spuren der Verfolgungen an Arm und Bein.
Doch die Bahn war mehr als optimal vorbereitet, was die stetige Verbesserung
der Zeiten deutlich machte. Nach dem der DMSC Bielefeld 3 Jahre in Folge einen WM-Finallauf austragen konnte, wurde nun ein offenes Rennen ausgeschrieben. In insgesamt 5 Klassen, wovon eine die Shorttrack-Klasse war, kämpften die Fahrer um Punkte und Pokale.
In der „Elite-Klasse“ sah einen zumeist vom Start
weg führenden Robert Barth und einen von hinten nach vorne kämpfenden Theo
Pijper, der sich immer wieder ans Hinterrad von Barth klemmte. 3 Mal unterlag
der Europameister dem EX-WM, doch im letzten Lauf drehte der Niederländer noch
einmal ordentlich auf und fuhr zumindest einen Laufsieg nach Hause und das
am Ende in der schnellsten Zeit des Tages. Mit 113,92 Km/h gewann Pijper nicht
nur den Pokal des Zeitschnellsten, sondern konnte auch damit die bisherige
Bestmarke der vergangenen Jahre über 4 Runden toppen.
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In der „Newcomer-Klasse“ stellte man eine aufeinander abgestimmte Truppe zusammen, die vor allem durch ihre 3 Platzierten auf dem Podest interessante Fights zum besten gaben. Jörg Tebbe hiess am Ende der glückliche Sieger, der sich diesen Sieg erst kurz vor dem Ziel des letzten Laufes sicherte. Bis dahin sah allerdings der hinter Glen Philips fahrende Christian Hülshorst wie der Tagessieger aus, doch vereitelte ein Plattfuss diesen Erfolg. Hätte man allerdings Philips im 2. Lauf nicht wegen Durchfahrens des Innenfeldes disqualifiziert, so wäre der Gesamtsieg wohl nach England gegangen. Doch hätte, wenn, aber – Tebbe, der im letzten Lauf von ganz hinten das Feld aufräumte, hat sich diesen Sieg dank seines kämpferischen Einsatzes bestimmt verdient und kam so vor den punktgleichen Philips und Hülshorst auf das oberste Podest. Rang 4 ging an Jan Pape, der vor allem im 2. Lauf durch 4 Punkte glänzen konnte, vor Kalle König, der einen Ausfall wegen einer abgebrochener Fussraste einstecken musste. Markus Eibl wurde am Ende mit dem Pechvogel-Pokal bedacht, da die Technik am Bike nicht mitspielte und er so nur auf Rang 5 wieder zu finden war. Bleibt nur noch Nynke de Jong zu erwähnen, die trotz guter Starts das Tempo der anderen nicht ganz halten und ohne Zähler ins Ziel kam. Reservist für beide Gruppen war Benny Hegener, der allerdings vergeblich auf einen Einsatz wartete. Seinen Lauf hatte er im NBM-Lauf, wo er allerdings keine Punkte schrieb. |
In der Gespannklasse waren die Matthijssen mal wieder
das Maß aller Dinge.
Sie fuhren einmal mehr von Sieg zu Sieg und ernteten den X-ten Tagessieg
in dieser Saison. Dafür gab es aber hinter ihnen tolle Szenen um die Plätze. Gerade Markus Brandhofer und Thomas Scheunemann kämpften sich immer wieder nach schlechten Starts durchs Geschehen und wurden am Ende mit dem 2. Gesamtrang belohnt, auch wenn es das ein oder andere Mal, wie bereits erwähnt, schmerzhaft durch den Strahl ging.
Ob sie diesen auch eingenommen
hätten,
wenn Oliver Wehrle und Christof Stelmaszek im ersten Lauf nicht wegen
Zündungsproblemen
ausgefallen wären, sei dahin gestellt, denn immerhin fighteten diese
Kontrahenten bis zum Zeitpunkt des Ausfalles um den 3. Platz. Dieses
Duell ging in den 2 übrigen
Läufen
unentschieden aus und durch den Nuller im ersten Heat langte es für die
deutschen Meister „nur“ zu
Rang 3. |
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Paul Bauer war der grosse Abräumer in der B-Lizenz,
denn siegte er ungeschlagen mit 15 Punkten in dieser Konkurrenz. Dabei
waren seine Starts nicht wirklich gut, doch konnte er alle Mitstreiter
der Reihe nach hinter sich lassen. Als besonderer Preis für den Sieg
wartete ein neues Bike auf den Bayer, der mit diesem gleich einige Einlagen
bei der Siegerehrung zeigte. Ebenso ungefährdet war nach dem Start des letzten Laufes der 2. Gesamtrang von Volker Striepe (11), da sein ärgster Punkterivale Kay Scheibe diesen völlig verpatzte. Doch Scheibe wusste sich zumindest noch auf den letzten Punkterang heranzukämpfen und konnte so die im letzten Lauf auf Rang 3 fahrende Julia Frenk doch noch in der Gesamtwertung mit 8 Zählern in Schach halten. Die junge Schwarzwälderin sicherte sich am Ende mit 6 Punkten den 4. Platz in der Endwertung vor Pascal Swart, der insgesamt 5 Punkte auf sein Konto schrieb. Ohne Zähler fuhren Karsten Herzog-Fisch und Jamie Isherwood durch die Rennen und komplettieren die Wertung. |
Erstmalig wurde auf dem Leineweberring eine Shorttrack-Klasse
an den Start gelassen, die wie eine Horde Hummeln um die Bahn fegten. Über 3 Wertungsläufe und einen Hoffnungslauf gingen dann die 12 besten von ihnen ins 10-Runden Finale. Der bis dahin ungeschlagene Sytze Hilleger fand in diesem Endlauf aber seinen Meister im jüngsten Finalteilnehmer Berry de Vos, der eine Start-Ziel-Sieg hinlegte. Rang 3 ging an Jan Winters, während der einzige deutsche Vertreter Imanuel Schramm in dieser ansonsten niederländischen Konkurrenz am Ende Rang 10 für
sich verbuchte. |
Um am Ende auf dem Podest zu stehen,
muss eines auf alle Fälle klappen: Der perfekte Start: |
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2. Matten Kröger |
1. Enrico Janoschka |
3. Christian Hülshorst |
Int.Solo - Elite-Klasse |
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# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
Pkt |
Platz |
7 |
Robert Barth | 5 |
5 |
5 |
4 |
19 |
1. |
|
1 |
Theo Pijper | 3 |
4 |
4 |
5 |
16 |
2. |
|
3 |
Stephan Katt | 4 |
3 |
3 |
3 |
13 |
3. |
|
5 |
Enrico Janoschka | 2 |
1 |
2 |
2 |
7 |
4. |
|
4 |
Matthias Kröger | 1 |
2 |
1 |
1 |
5 |
5. |
|
2 |
Andrew Appleton | A |
0 |
0 |
0 |
0 |
6. |
|
9 |
Dirk Fabriek |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
6. |
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2. Theo Pijper |
1. Robert Barth |
3. Stephan Katt |
Int. Solo - Newcomer Klasse |
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# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
11 |
Jörg Tebbe | 3 |
5 |
4 |
12 |
1. |
|
8 |
Glen Philips | 5 |
D |
5 |
10 |
2. |
|
10 |
Christian Hülshorst | 4 |
3 |
3 |
10 |
3. |
|
25 |
Jan Pape | 1 |
4 |
1 |
6 |
4. |
|
24 |
Kalle König | A |
2 |
2 |
4 |
5. |
|
21 |
Markus Eibl | 2 |
1 |
0 |
3 |
6. |
|
18 |
Nynke de Jong | 0 |
0 |
0 |
0 |
7. |
|
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2. Glen Philips |
1. Jörg Tebbe |
3. Christian Hülshorst |
Int. Gespannklasse |
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# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
2 |
William Matthijssen / Nathalie Matthijssen | 5 |
5 |
5 |
15 |
1. |
|
12 |
Markus Brandhofer / Thomas Scheunemann | 4 |
4 |
3 |
11 |
2. |
|
1 |
Oliver Wehrle / Christof Stelmaszek | A |
3 |
4 |
7 |
3. |
|
3 |
Karl Keil / Desirée Daubert | 3 |
2 |
1 |
6 |
4. |
|
16 |
Thomas Raesfeld / Martin Stucke | 2 |
0 |
2 |
4 |
5. |
|
R4 |
Stefan Brandhofer / Markus Venus | N |
1 |
0 |
1 |
6. |
|
9 |
Markus Gössing / Maik Domscheit | A |
N |
N |
0 |
7. |
|
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2. Brandhofer/Scheunemann |
1. Matthijssens |
3. Wehrle/Stelmaszek |
B-Lizenz |
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# |
Name | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
31 |
Paul Bauer | 5 | 5 | 5 | 15 | 1. |
26 |
Volker Striepe | 3 | 4 | 4 | 11 | 2. |
2 |
Kay Scheibe | 4 | 3 | 1 | 8 | 3. |
32 |
Julia Frenk | 2 | 1 | 3 | 6 | 4. |
24 |
Pascal Swart | 1 | 2 | 2 | 5 | 5. |
18 |
Karsten Herzog-Fisch | 0 | 0 | 0 | 0 | 6. |
35 |
Jamie Isherwood | 0 | 0 | 0 | 0 | 6. |
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![]() |
2. Volker Striepe |
1. Paul Bauer |
3. Kay Scheibe |
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