Oldies but Goldies in Cloppenburg

Jan Käter, 67 Jahre
Wilhelm Duden, 58 Jahre
Egon Müller, 57 Jahre
Hans von Weyhe, 57 Jahre
       
Ewald Scheele, 54 Jahre
Hartmut Ernst, 53 Jahre
Josef Kroner, 51 Jahre
Wolfgang Zuck, 49 Jahre
       
Karl Maier 47 Jahre
Josef Hukelmann, 45 jahre
Walter Scherwitzki, 44 Jahre
Uwe Gessner , 41 Jahre
Die Oldies but Goldies waren schon ein Publikumsmagnet in Cloppenburg. Viele Erinnerungen wurden wach, auch durch den direkten verbalen Schlagabtausch der früheren Dauer-Rivalen Karl Maier und Egon Müller. Dass sie das Fahren nicht verlernt haben, haben alle gezeigt, doch wurden aufgrund der verschiedensten Agregarte und Altersklassen auf Rennen mit Bandstart verzichtet, sondern sie gingen per Flagge auf die jeweils 2x2 Demorunden. Dies entsprach auch dem Wunsch der Fahrer, die die Sicherheit in den Vordergrund stellten.
Nichtsdestotrotz nahm Zeitnehmer Thomas Burkhardt die Rundenzeiten über 2 Runden mit stehendem Start. Karl Maier legte dabei eine Wahnsinnsgeschwindigkeit von 122,80 km/h hin. Damit war er knapp 3 km/h schneller als die schnellsten B-Lizenz Akteure im Training und nur rund 2 km/h langsamer, als die Ausscheidungsfahrer Christian Hülshorst und Hermann Bacher der internationalen Klasse.
Mit einem riesen grossen Finale präsentierten sich alle Oldtimer noch einmal dem Publikum ohne Helm und wurden nach dem letzten Finale auch noch einmal von allen weiteren Piloten auf mehreren Ehrenrunden begleitet. Mitfahrgelegenheiten gab es somit en gros, und auch ich fasste allen Mut zusammen und spielte das erste Mal (!!!) seit 29 Jahren Bahnsport-Dasein Sozius, und zwar beim B-Lizenz-Sieger Volker Striepe, der auf der ersten Geraden eine ziemlich hysterische Co-Pilotin hatte:-)
Mario Trupkovics, 40 Jahre
Mit einem riesigen Feuerwerk und dem Song "Time to say goodby" verabschiedete sich der MSC Cloppenburg von der Friesoyther Str. Es kam natürlich auch etwas Wehmut auf und es kullerten hier und da einige Tränen. Wer nicht dabei war, ist nun selber schuld ;-) Abgesehen von den 2 schlimmen Unfällen war es trotzdem ein würdevoller Abschied, doch geht es für 2006 schon in die Planungsrunde.

Jan Käter
Wilhelm Duden
Egon Müller
Hans von Weyhe
Ewald Scheele
Hartmut Ernst
Josef Kroner
Wolfgang Zuck
Karl Maier
Josef Hukelmann
Walter Scherwitzki
Uwe Gessner
Leider fehlte in dieser Runde Marcel Gerhard, der sein Kommen absagen musste. Einige Fahrer vom Speedway GP in Prag, die er auch motorisch betreut, wollten ihn vor Ort zur Seite stehen haben.
Mario Trupkovic

Weitere Impressionen aus dem Fahrerlager und von der Strecke