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Bereits 2x mussten die Motorrad Freunde Niederelbe
in den letzten 2 Jahren das Rennen wegen Regen absagen. Auch an Muttertag
schien es der Wettergott nicht gut zu meinen und die Erkundigung, die
Stadionsprecher Klaus Witt beim Hamburger Flughafen einholte, stimmten
zum zu Glück nicht. Die Regenschauer in der Nacht und auch einige Schauer am Morgen schoben den Zeitplan nach hinten, da die Bahn zunächst unfahrbar erschien, doch man fasste sich ein Herz und entschloss sich für die Austragung des Rennens. Ohne Bahndienst zogen zu- |
nächst die Quads ihre
Kreise, ehe die Bahnsportler auf die Bahn gingen. Erst nach dem kompletten
Training wurde die Bahn abgezogen, so dass man pünktlich zum Start
relativ gute Bahnverhältnisse aufweisen konnte. Das nun bessere
Wetter - zum grössten
Teil mit Sonnenschein - tat sein übriges und man konnte in
Medias Race gehen. Allerdings gingen nur 8 der insgesamt 13 anwesenden Fahrer der B-Lizenz ins Rennen, von denen nur noch Jens Buchberger und Mark hansen aus Deutschland übrig blieben. Man musste das Startschema dieser Klasse umstellen - was später aber für etwas Verwirrung sorgte. Witt gab nämlich dem Publikum und auch Fahrerlagerchef eine andere Reihenfolge der Startaufstellung durch, als es am Ende dann wirklich auf der Bahn zur Sache gehen sollte. Nichts desto trotz konnte sich Lokalmatador Buchberger, der fast ein Jahr aus persönlichen Gründen pausieren musste, in 2 der 3 Vorläufe klar vom Feld absetzten und siegen. Mit dem 3. Lauf machten sich dann erste Trainingsrückstände deutlich und er verlor seinen ersten Punkt wegen eines Fahrfehlers. Die Finalkonkurrenz führte er trotzdem mit 14 Punkten an, gefolgt von Mark Stiekema aus Holland mit 13 Zählern. Auch sein Landsmann Patrick Cazimir hatte mit 12 Punkten noch alles Chancen auf den Sieg, während das Podest für Hansen mit 8 Punkten nur noch theoretisch in Frage gekommen wäre. Buchberger führte die bisher genannten sowie Lody Fridzema (NL) und Pascal Swart (NL), die je 5 Punkte ins Finale brachten, an, doch auf der Gegengeraden der letzten Runde kam er ins Straucheln und stürzte. Dabei tat er sich in Richtung "Familienplanung" etwas doller weh, und er wurde noch kurz vom Doc durchgecheckt, während Schiedsrichter Holger Bolsmann die übrigen 5 Fahrer zum Rerun bat. Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich Stiekema dann auch den Tagessieg vor Cazemir, der auf Rang 2 das Finale beendete. Für Buchberger langte es am Ende noch für einen versöhnlichen 3. Gesamtrang vor Hansen, Fridzema und Swart in der Endwertung. |
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# |
Name | Nat | 1 |
2 |
3 |
4 |
Pkt |
Fin |
Pkt |
Platz |
5 |
Mark Stiekema | 4 |
4 |
5 |
13 |
5 |
18 |
1. |
||
20 |
Patrick Cazemir | 3 |
4 |
5 |
12 |
4 |
16 |
2. |
||
9 |
Jens Buchberger | 5 |
5 |
4 |
14 |
S |
14 |
3. |
||
4 |
Mark Hansen | 2 |
3 |
3 |
8 |
2 |
10 |
4. |
||
11 |
Lody Fridzema | 3 |
3 |
T |
6 |
3 |
8 |
5. |
||
6 |
Pascal Swart | 1 |
2 |
2 |
5 |
1 |
6 |
6. |
||
14 |
Henk Grynnerup | 0 |
1 |
1 |
2 |
7. |
||||
15 |
Kim André Ecke | 0 |
0 |
1 |
1 |
8. |
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Trost von Rennleiterin Traute Richters-Marunde für den Sturz |
Freude hingegen beim Team Stiekema |
Auch in der Gespannklasse der B-Lizenz war es ein
dezimiertes Feld, da 2 Gespanne im Vorfeld absagen mussten. Aber aus
der übrig gebliebenen
4-er Konkurrenz war es zumeist ein Dreikampf, der die Podestplätze
ausmachen sollte. Richard Gründer und Beifahrer Andreas Gründer
fuhren nach 2 Trainingseinheiten in Neuenknick ihr erstes Rennen und
hatten mit dem Ausgang dieses Rennens nichts zu tun. So lag es an Klaus Gerlach und Peter Schirmer, Dittmar und Arne Friskovec sowie Max Lund und Ilka Detlefs den rund 800 Zuschauern etwas Gespann-Atmosphäre zu übermitteln. Diese 3 Teams fuhren zunächst auch so ausgeglichen, dass alle 6 Punkte nach 2 Durchgängen hatten. Erst mit dem 3. Lauf wurde, aufgrund von technischen Problemen bei Lund, aus dem Dreikampf ein Zweikampf, obwohl das gemischte Doppel ihre Rennen zu Ende fahren konnten. Mit dem Sieg im letzten Lauf sicherten sich Gerlach/Schirmer dann den Tagessieg gegenüber dem punktgleichen Vater-Sohn-Doppel. |
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# |
Name | 1 |
2 |
3 |
4 |
Pkt |
Platz |
26 |
Klaus Gerlach / Peter Schirmer | 3 |
1 |
2 |
3 |
9 |
1. |
24 |
Ditmar Friskovec / Arne Friskovec | 2 |
2 |
3 |
2 |
9 |
2. |
4 |
Max Lund / Ilka Detlefs | 1 |
3 |
1 |
1 |
6 |
3. |
29 |
Richard Gründer / Andreas Gründer | 0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
4. |

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Mit der Oldie-Truppe aus Dänemark kamen wieder
5 Gespanne, die vor allem durch den Vater von Max Lund Villy Lund und
seinem Beifahrer in nostalgische Erinnerungen versetzt wurden. Der Fahrstil
- oder besser gesagt - die Position des Beifahrers auf dem Bike war schon
sehenswert. Aufgrund ihrer maschinellen Überlegenheit starteten
sie in den ersten Läufen auch mit Abstand zum Startband und konnte
sich mit frechen Überholmanöver weiter nach vorne fahren.
Doch wie auch der Sohn in der B-Lizenz bekam der Senior Probleme mit dem Material und er konnte nicht mehr wirklich in die vorderen Ränge fahren. Der Tagessieg ging somit an Steen Christensen mit Arne Nielsen, die einen Punkt unter Maximum blieben. Der letzten Laufsieg ging an Ove Steen und Jergen Jensen, die am Ende den 2. Rang vor Lund und Erik Ruge belegten. Ohne Punkte aus der Wertung kamen Tom Nielsen und Ole Rom sowie Per Christensen und Lizzian Christer, die die Plätze 4 und 5 belegten. |
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# |
Name | 1 |
2 |
3 |
Pkt |
Platz |
68 |
Steen Christensen / Arne Nielsen | 3 |
3 |
4 |
8 |
1. |
65 |
Ove Steen / Jergen Jensen | 1 |
2 |
3 |
6 |
2. |
66 |
Villy Lund / Erik Ruge | 2 |
1 |
1 |
4 |
3. |
67 |
Tom Nielsen / Ole Rom | 0 |
0 |
0 |
0 |
4. |
69 |
Per Christensen / Lizzian Christer | 0 |
A |
N |
0 |
5. |

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Etwas mehr zu tun gab es in der Quad-Klasse,
in der ein bekanntes Gesicht aus der Bahnsportszene wieder zu finden
war. Ex-Gespannfahrer Detlef Brüner
kam mit seiner Familie nach Hechthausen und ging hier dem nach, mit dem
er sich seitdem Bahnsport beschäftigt - nämlich den Quadrennen.
Da dieser Lauf der 2. Lauf zur DM-Wertung war, und ein Fahrer auf den
offiziellen Austragungsmodus beharrte, mussten die Läufe 1 und 2
wiederholt werden - allerdings erst nachdem der 3. Durchgang gefahren
war. Fahrerlagerchef Bringfried Thiems klärte die Situation mit der Rennleitung im Turm ab und schickte die Fahrer auf die Bahn. Allerdings wurden die Läufe, die immerhin über 6 Runden gingen, in sehr kurzer Zeit nacheinander angesetzt, so dass es für das Material kaum Zeit gab, sich "zu erholen". Siegen konnte am Ende Marko Seifert, dem die Wiederholungen aufgrund seiner Beschwerden zu verdanken waren, vor Thomas Vogelsang und Detlef Brüner, die die Podestplätze erzielten. Hans Joachim Freund, Jörg Dragert und Nico Schulze komplettierten das Ergebnis.
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![]() Zu guter letzte stellten sich auch einige der insgesamt 46 Kids der MF-Jugendtruppe mit einige Demorunden vor. Auch wenn die Beine für die 85ccm-Maschine noch zu kurz sind, konnte der Start vollzogen werden. |
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Die Schnellsten der Kleinsten erhielten eine Medaille