4-Länderkampf in Norden,
13.08.2005

Das Action-Album

 
Dänemark
Polen
 
Niederlande
 
Deutschland

Das Stadion und Fahrerlager erstrahlte in einem neuen Glanz, und das wurde auch immer wieder von den Offiziellen lobend erwähnt. Die Truppe um Meik Lüders und Toni Deddens hat sich dieses Lob auch redlich verdient, und obwohl doch leider zu wenig Zuschauer vor Ort waren, gab es als Belohnung aus der Fahrersicht einen tollen 4-Länderkampf. Deutschland (mit Björn Danielczik, Dominik Möller, Jörg Pingel und Sönke Petersen) stellte sich den Gästen aus Dänemark, Polen und Holland. 2 der Polen kamen aber erst ziemlich in Norden an, da sie sich auf den Weg nach Norden derbe verfuhren und in der Nähe von Bremerhaven standen. Doch mit einem Nachzüglertraining konnten somit auch Dariusz Lowicki und Tomasz Lukaszewicz ihre Teamkollegen beim Länderkampf zur Seite stehen.

Die wohl jüngste Truppe reiste aus Dänemark an und konnte am Ende einen klaren Sieg heraus fahren. Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte ihnen die 50 Punkte, wobei nur ein einziger 3. Rang das schlechteste Laufergebnis war. Ansonsten glänzten Patrick Hougaard (14), Nicolai Klindt (13), Steven Andersen (12) und Jesper Kristiansen (11) mit Laufsiegen oder 2. Rängen.

Nach mäßigem Start durch einen Ausfall von Dominik Möller und einem unverschuldeten Sturz von Björn Danielczik kamen unsere Jungs nur schwer ins Rennen, doch Dank der Leistung von Jörg Pingel und Sönke Petersen, der sich von Rang 4 auf 1 schieben konnte und sich somit gleich in die Herzen der Fans fahren konnte, konnten die Gastgeber bis zum 6. Lauf sogar zu den Dänen ausgleichen. Doch dabei blieb es dann auch, denn zog Dänemark unaufhörlich davon und Deutschland kämpfte nun mit den Polen um den 2. Gesamtrang, während die Niederländer zu keinem Zeitpunkt des Rennens konkurrenzfähig waren. Leider, denn konnten zumindest Henry van der Steen, Erik Eijbergen und Kaj de Jong teilweise durch gute Starts in der ersten Ecke mitmischen, ehe sie aber doch von den überlegeneren Teams überholt wurden.

Nach der Hälfte der Rennen lag Dänemark (24) schon mit 7 Punkten vor Deutschland (17) und Polen (16), die allerdings einen Punkt durch den Ausfall von Slawomir Dudek verpassten. Dänemark baute diesen Vorsprung auch nach Abschluss der Vorrunde auf 12 Zähler aus, während die Konstellation dahinter immer noch einen Zähler ausmachte. Der Jüngste im Feld der Hausherren war bei einem Zähler unter Maximum der grosse Dominator für den MC Norden, und so ging Petersen natürlich ins Finale der Bestplatzierten. Jörg Pingel, der 2 Zähler mehr abgeben musste, kam im Finale der zweitbesten Punktsammler und machte letztendlich den 2. Gesamtrang perfekt.

Zunächst hatte aber Möller einen klasse Auftritt im ersten der 4 Endläufe, doch konnte er am Ende doch nur auf Rang 3 ins Ziel fahren, was zu Polen ein Unentschieden von 28 zu 28 machte. Dänemark schraubte sein Konto derweil auf 42 und hätte schon gar nicht mehr antreten müssen, während die Holländer bei 4 Pünktchen blieben. Ihren 5. und letzten Punkt erzielten sie im C-Finale, nachdem der Pole Adam Czechowicz in Führung liegend ausgefallen war. Das brachte für Danielczik und sein Team nun einen 2-Punkte-Vorsprung gegenüber den Pechvögeln aus Polen, die sich auch im B-Finale geschlagen geben mussten. Und das von Pingel, der mit seinem Laufsieg über Steven Andersen letztendlich auch den 2. Gesamtrang uneinholbar vor Polen perfekt machte.
Für Petersen war es die Pflicht, im A-Finale anzutreten, doch bewies er mit der Kür auf Rang 2 im Ziel auch das Durchsetzungsvermögen gegenüber Lukaszewicz. Dänemark siegte also mit 50 Punkten vor Deutschland (35, Polen (30) und den gebeutelten Niederländer (5).

 

Wer flüstert, der...siegt

Leider war nur die Startgerade besetzt

Danielczik verletzte sich am Fuss, konnte aber nach dem Sturz weiterfahren

Kilian war Papas persönlicher Glücksbringer

Letzter Check beim besten Deutschen

Dominik Möller fiel im ersten Heat aus - Nach einem Strahl ging die Zündung nicht mehr

   
Arne Ledwig kam nicht zum Einsatz    
   
Zwischen den Läufen traf
sich die Jugend
Patrick Hougaard war bester Einzelfahrer mit 14 Punkten
Jesper Kristiansen
   
 
Der Vorstand: Silke von
Aschwege und Toni Deddens
 
   
Meik Lüders demonstzrierte
sein Können
Die Mädels wiesen
die Positionen ein
Schiedsrichter Matze Stucke machte seine Sache gut

#
Name
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
ZW
17
18
19
20
Pkt
Ges
Dänemark
1
Jesper Kristiansen
1
2
3
2
8
3
11

50

2
Patrick Hougaard
2
3
3
3
11
3
14
3
Nicolai Klindt
3
2
3
2
10
3
13
4
Steven Andersen
3
2
3
2
10
2
12
Polen
5
Slawomir Dudek
1
A
1
3
5
2
7

30

6
Dariuz Lowicki
2
1
1
2
6
1
7
7
Tomasz Lukaszewicz
2
2
3
2
9
1
10
8
Adam Czechowicz
1
3
2
A
6
A
6
Niederlande
9
Sjoerd Rozenberg
A
0
0
0
0
0
0

5

10
Henry van der Steen
0
1
0
0
1
0
1
11
Erik Eijbergen
0
0
0
0
0
1
1
12
Kaj de Jong
2
0
0
1
1
0
3
Deutschland
13
Björn Danielczik
1
1
1
1
4
2
6

35

14
Dominik Möller
A
1
1
1
3
1
4
15
Jörg Pingel
3
3
2
1
9
3
12
16
Sönke Petersen
3
3
2
3
11
2
13

   
2. Deutschland
1. Dänemark
3. Polen

Die Schülerklassen

Das Dauerduell: Zengota gegen Deddens

 
Im Rahmenprogramm starteten die Schülerklasse A und Fahrer aus dem J-B-Lizenz Bereich. In der 500er Klasse wollte man auch einen Fahrer jeder Nation an den Start bringen, doch der Däne Tomas Sörensen, der anderweitig ein Rennen bestreiten musste, wurde von Bernd Dinklage ersetzt. Den klaren Gesamtsieg sicherte sich aber der junge Pole Gregorz Zengota, den auch René Deddens nicht halten konnte. Deddens allerdings fuhr ein tolles Rennen und wurde verdient 2. vor dem niederländischen vertreter Henkie Koonstra, der sich eher mit Dinklage stritt als mit den Führenden.
 
Start frei
Die Sieger

#
Name Nat
1
2
3
4
Pkt
Platz
2
Gregorz Zengota
3
3
3
3
12
1.
4
René Deddens
2
2
2
2
6
2.
3
Henkie Koonstra
0
1
1
1
3
3.
1
Bernd Dinklage
1
0
0
0
1
4.


Max und Steven - die Duellanten der Saison
 
In der Schülerklasse A gab es wieder das Dauerduell der Saison. Steven Mauer konnte sich in 4 Outings gegen seinen ärgsten Widersacher Max Deppe auch 4x behaupten und wurde somit erneut Sieger dieser KLasse. Auf Rang 3 kam Jonathan Gast, der im Training einen Sturz hatte. Doch ganz sportsmännisch steckte er diesen Crash weg und konnte in den Rennen 3x auf Rang3 und einmal auf Rang 4 ins Ziel fahren. Der Lohn des Zähne-zusammen-beissens war der 3. Gesamtrang. Dirk Meyer und Christina Sophie Köhn gaben ebenfalls ihr bestes und somit erhielten auch sie bei der Siegerehrung je einen Pokal.
Trost für Jonathan nach dem Sturz
Und Action
Christina und ihr Papa

#
Name
1
2
3
4
Pkt
Platz
1
Steven Mauer
8
8
8
8
32
1.
2
Max Deppe
7
7
7
7
28
2.
5
Jonathan Gast
6
6
6
5
23
3.
4
Dirk Meyer
5
5
5
6
21
4.
3
Christian Sophie Köhn
4
4
4
4
16
5.