Gesucht wird......die Trophäe des Siegers Sam Ermolenko. Während
sich Sudden Sam kurz nach der Siegerehrung den Fans widmete, liess
jemand den wertvollen Auerhahn mitgehen und tauchte auch bis jetzt noch
nicht wieder auf. (Diese Info ist verbindlich, auch wenn in anderen Foren
etwas Gegenteiliges behauptet wird) Nach Aussagen direkt vom Veranstalter
soll wohl ein Duplikat des Auerhahns angefertigt werden und dieser
zu Sam geschickt werden.
Doch ehe diese ganze Geschichte um den entflogenen Vogel entstehen konnte,
mussten erst 23 Rennen über die Bühne gehen. Aus deutscher Sicht schmolzen
die Chancen auf gute Platzierungen durch einen Sturz von Mirko Wolter,
der durch Danny Knakowski zu Fall kam. Während Wolter mit Verdacht
auf einen Schlüsselbeinbruch nicht mehr antreten konnte, setzte Knakowski
noch einen Lauf drauf, ehe auch er im Fahrerlager blieb. Doch das kam
etwas zu spät, denn sahen viele in ihm den Verursacher des Sturzes
von Steffen Mell, der zum Rerun ausgeschlossen wurde und mit einem Pfeifkonzert
Richtung Schiedsrichter ins Fahrerlager begleitet wurde.
Den Sprung ins 6er-Finale schafften somit zum einen Niklas Klingberg,
der nur im letzten Vorlauf einen Zähler an Adam Shields abgab, sich
aber durch den Sieg im Semifinale die erste Startposition aussuchen
konnte. Der Schwede Stefan Anderson durfte als Zweiter wählen, nachdem
er auch in der Vorrunde mit Rang 2 abschloss und das andere Halbfinale
für
sich entschied. Die Dryml-Brüder Lukas und Ales waren sich nicht
nur in der Vorrunde mit 11 Punkten einig, sondern sie erzielten je
den 2. Platz in ihren Semifinals. Der wohl älteste Fahrer im Feld setzte seine ganze Cleverness und Routine ein und zauberte einen Blitzstart hin, den der Ami in einen Sieg verwandelte. Einen packenden Fight gab es hinter ihm, den Lukas Dryml mit Rang 2 für sich beenden konnte vor Stefan Anderson und Ales Dryml. Erst jetzt kam der fast-unbezwingbare Vorlaufchamp Klingberg ins Ziel und war sichtlich enttäuscht über seinen Einlauf nur vor Adam Shields. |
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