Sandbahnrennen in Bad Zwischenahn,
02.07.2005


jetzt online

Imanuel Schramm wieder zuhause
Der beim Training gestürzte B-Lizenzer ist wieder zuhause. Auf diesem Wege möchte sich Imanuel recht herzlich bedanken:
"Als erstes möchte ich mich bei allen für ihre Mithilfe nach meinem Unfall danken. Danke an alle!!!
Sobald es mir etwas besser geht, werde ich mich persönlich bei allen bedanken die geholfen bzw. ihre Hilfe angeboten haben. (Ralf Willin + Familie, Ottie, Team Katt, Manfred Knappe, Jens Budden, Joachim Ohmer, Meik Lüders, Manne Sauter, Thomas Günthör, Jörg Knodel, Annet Klein, Siggi Keller, Disco, usw.)
Ich habe mir einen mehrfachen Scheinbeinspiralbruch und Wadenbruch zugezogen. Es wurde mir ein 33 cm langer Nagel und vier Schrauben eingebaut. Die Zwangspause beläuft sich auf ca 2,5 bis 3 Monate. Damit ist die Saison eigentlich komplett gelaufen. Wenn alles klappt, werde ich in Berghaupten wieder an den Start gehen, sofern die Verletzung komplett verheilt ist.
So hatte ich mir eigentlich nicht den Rest der Saison vorgestellt, denn wollte ich den Grasbahn OffroadCup wieder gewinnen und im Shorttrack in der Endabrechnung unter den ersten 3 landen. Ab Montag werde ich mit der Vorbereitung für die nächste Saison beginnen, so dass ich nächstes Jahr richtig fit bin.

Zum Foto: Am Dienstagabend wurde die Rückkehr gleich mal kräftig gefeiert. Die zwei Rettungssanitäter vom ADAC waren auch "voll" dabei und konnten erst am nächsten Tag weiterfahren ;-)

Um den Sandbahn-Supercup 2005


Wo war der Fehler?

Rennleiter Budden

Der Bahndienst war nötig

Tebbe und Hegener waren
gut drauf

Hülse legte im Training
einen Cowboystart hin

De Jong konnte den Crash mit
Strack nicht verhindern

Strack hatte aber Glück

Reservist Gerdemann
hatte 2 Einsätze

Janoschka nahm eine
kleine Auszeit

Katts "Crash"

Van Weele fuhr 2 Punkte

Warten am Vorstart

 

Durch einige kleine Pannen begann das Rennen mit etwas Verspätung. Nach den ersten Trainingsrunden versagte die rote Ampel und man fand einfach den Fehler nicht. Doch da alle Streckenposten mit einem Headset ausgestattet waren, konnte Schiedsrichter Matze Stucke im Falle eines Abbruches die Kurvenbeobachter übers Ohr über einen sofortigen Abbruch unterrichten.

Auch eine lange Schlange an der Kasse bewog die Veranstalter dazu, den Start um 25 Minuten zu verschieben. „Es stehen einfach noch zu viele Fans an den Kassen, wir können einfach noch nicht starten“, so Rennleiter Jens Budden, der auf ca. 1500 Fans schätzte.

Dem Wunsch, keine Unfälle zu fabrizieren, konnten die Fahrer der 1. Vorsitzenden Traute Lienemann leider nicht nach kommen. Doch bis auf Imanuel Schramm gingen die weiteren Stürze aber zum Glück ohne größere Blessuren ab, obwohl diese doch schon sehr gefährlich aussahen. Die immer tiefer werdende Bahn machte es dabei auch nicht einfacher, die Rennen im Zeitplan durchzuziehen, da immer wieder ein Bahndienst eingelegt werden musste.

Was war mit Imanuel Schramm passiert? Im Falle des B-Lizenz-Piloten, der im Pflichttraining kurz vor der 1. Ecke eigentlich nur rechts übers Bike fiel, endete der Ausflug nach Bad Zwischenahn auf dem OP-Tisch. Mit einem Schien- und Wadenbeinbruch musste er ins Krankenhaus nach Westerstede eingeliefert werden, wo er sofort operiert wurde. (Weitere Infos zu den B-Rennen gibt es Bericht zum Rahmenprogramm)

Gute Besserung an Imanuel von dieser Stelle aus.

Aufgrund eines Cowboystarts von Christian Hülshorst und eines Ausrutschers von Matten Kröger im Pflichttraining, schafften beide die Qualifikation für den NBM-Lauf nicht. Diesen gewann der gut aufgelegte Jörg Tebbe vor dem Gesamt-NBM-Führenden Enrico Janoschka und Stephan Katt. Doch dieser 3. Platz sollte für Catman die einzige Niederlage bis zum grossen Super-Cup Endlauf bleiben. In allen 3 Vorläufen zog er einsam und ungefährdet seine Kreise an der Spitze und nahm in eines der Semifinals Platz.

In diesen 5-Mann starken Race-Feldern wurde er von Kröger und Tebbe aus Punktesicht mit 13 Zählern verfolgt, die aber beide im Semifinalpendant Aufstellung nahmen. Katt musste also gegen Janoschka ans Band, der es auf 11 Zähler brachte. Der mit bisher nur ganz wenigen Rennen in dieser Saison auftretende Benny Hegener, der mit 9 Punkte die Vorrunde beendete, Hülshorst (5) und Jannick de Jong (4) waren die weiteren Kontrahenten gegen Katt und Janoschka. Doch die klar favorisierten Freunde setzten sich durch und waren die einzigen, die sich noch 2x am Band messen durften.

Man muss aber auch erwähnen, dass es im 6. Vorlauf dieser Konkurrenz zu einem bös aussehenden Sturz kam, bei dem de Jong Ralf Strack vom Bike holte. Nach Aussagen einiger dichter bei stehenden Augenzeugen kam de Jong zu spitz in die Zielkurve und peilte Richtung Bande, an der sich Strack befand. Der Ostfriese stieg (wie de Jong) spektakulär ab, doch ergaben sich zum Glück keine ernsthaften Verletzungen. Strack packte mit einem verbundenen Knie und Prellungen an der Hand sein Material ein und sah die Rennen bis zum Schluss an, ehe er von der Rennleitung mit dem Pechvogelpokal bedacht wurde, während der 18-Jährige Niederländer vom Rerun ausgeschlossen wurde und danach wieder starten konnte.

Doch zurück zum 2. Semifinale: Kröger holte sich den Laufsieg und den sicheren Platz im Finale vor Tebbe, Dirk Fabriek, der mit 9 Punkten in die Halbfinalrunde kam und mit diesem 3. Rang der letzte Kandidat für das Finale war. Daniel Rath (6) und Stefan Bromberg (4) schieden nach den Plätzen 4 und 5 aus dem Rennen aus.
Rath, der sich 8. Vorlauf mit Fabriek duellierte, kam nur knapp einem Sturz davon, als er ausgangs der Startkurve von Fabriek an die Bande gedrängt wurde. Natürlich nicht mit Absicht, aber Rath beschwerte sich im Anschluss bei Rennleiter Budden, da Fabriek in der Startkurve durchs Innenfeld gefahren sein soll. „Ich war ja schon an der Linie, da kam er noch innen an mir vorbei. Dass es dann fast zum Sturz kam, kommt noch obendrein“, so der wütende Rath, der sich von den Streckenposten eine Meldung Richtung Schiedsrichter gewünscht hätte.

Im Finale um den Tagessieg wurde extra noch einmal darauf hingewiesen, dass es im Falle einer Punktgleichheit auf das Abschneiden im letzten Lauf geschaut wird. Doch das kümmerte Katt nicht, der sich mit einer kleinen Crosser vor dem Finale bei Start und Ziel auf den Hosenboden legte und die Lacher auf seiner Seite hatte, im Endlauf aber klar und ohne Fehl und Tadel zum Tagessieg fuhr. Auf Rang 2 schob sich Janoschka, der nun punktgleich mit dem hinter Kröger ins Ziel kommenden Tebbe war und somit Nutzniesser der Ankündigung wurde, während Fabriek seine erste Nullrunde einstecken musste.

Doch wie Fabriek hatten alle anderen 4 Teilnehmer noch einmal Gelegenheit, sich in 3 Runden zu messen. Es ging nur um den Einlauf in diesem Super-Cup Finale, den Kröger sich aber vor Catman, Tebbe, Janoschka und Fabriek sicherte und somit zumindest einmal P-Collection Kollege Katt schlagen konnte.

Die weiteren Platzierungen lauten hinter den 5 Endlaufteilnehmern: Hegener (9), Hülshorst (7) Rath (7), de Jong (5), Bromberg (4), Knappe (3), van Weele (2), Rokeberg (2), Strack (2), Gerdemann (1) und König (0).
Manfred Knappe unterlag im 3. Durchgang in einem Fotofinish nach einem packenden Duell dem Norweger Marius Rokeberg, der im ersten Lauf einen Strahl bekam und erst weiter fahren konnte, als er seinen Todmacher wieder aufstöpselte. Wie Rokeberg schrieb auch van Weele 2 Punkte, die er sich erst im letzten Vorlauf sichern konnte, nachdem er in den 2 anderen Outings nicht zum Zuge kam. Wie Klaus Peter Gerdemann mussten auch Bromberg und Kalle König in einem Ausscheidungslauf um 2 freie Plätze kämpfen. Während Bromberg die Semirunde erreichte, kam Gerdemann zu 2 Einsätzen für Strack und ergatterte sich 1 Punkt und der 2. Qualifikant König komplett ohne Punkte ins Ziel kam.

2. und Super-Cup Sieger Kröger
1. Stephan Katt
3. Enrico Janoschka

Pechvogelpokal für Ralf Strack
# Name Nat 11 12 13 17 18 19 26 27 28 Pkt S-1 S-2 Pkt Fin Pkt Platz
3 Stephan Katt Deutschland 5     5       5   15 5   20 5 25 1.
4 Matten Kröger Deutschland     5   3   5     13   5 18 2 20 2.
5 Enrico Janoschka Deutschland 3       5   3     11 3   14 3 17 3.
11 Jörg Tebbe Deutschland   5   3         5 13   3 16 1 17 4.
2 Dirk Fabriek Niederlande   3       3   3   9   2 11 0 11 5.
17 Benny Hegener Deutschland     1     5     3 9 0   9   9 6.
10 Christian Hülshorst Deutschland     2 1     2     5 2   7   7 7.
26 Daniel Rath Deutschland     3 2       1   6   1 7   7 8.
1 Jannick de Jong Niederlande 2         D   2   4 1   5   5 9.
6 Stefan Bromberg Deutschland   1       2     1 4   0 4   4 10.
9 Manfred Knappe Deutschland 1       1   1     3     3   3 11.
21 René van Weele Niederlande 0     0         2 2     2   2 12.
8 Marius Rokeberg Norwegen   0     2     0   2     2   2 13.
7 Ralf Strack Deutschland   2       S N     2     2   2 14.
25 Klaus Peter Gerdemann Deutschland           1 0     1     1   1 15.
24 Kalle König Deutschland     0   0       0 0     0   0 16.

Sieger NBM:
2. Janoschka, 1. Tebbe, 3. Katt

NBM-Lauf
1.
Jörg Tebbe
5
2.
Enrico Janoschka
4
3.
Stephan Katt
3
4.
Daniel Rath
2
5.
Benjamin Hegener
1
6
Kalle König
0
 
Super-Cup-Endlauf
1.
Matten Kröger
2.
Stephan Katt
3.
Jörg Tebbe
4.
Enrico Janoschka
5.
Dirk Fabriek

Drei glückliche Gewinner durften ihre Tombola-Preise mit nach Hause nehmen, die von Glücksfee Traute Marunde (MF-Niederelbe) gezogen wurden. Ein Hometrainer, eine Mini-Bike und Motor-Roller fanden also neue Besitzer - Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern