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Stadion roter SchlammDirekt im Anschluss an die Junioren DM ging es für die Ligafahrer aus Diedenbergen, Berlin Wolfslake, Brokstedt und natürlich Neuenknick wie üblich Mannschaftsweise zum Training auf die Bahn. Gegen 12.30 Uhr war das Vormittagsprogramm mit der Junioren DM, den Läufen der Schülerklassen und dem Ligatraining beendet und man wollte sich gegen 13.30 zur Fahrervorstellung wieder auf der Bahn treffen. Doch je näher dieser Zeitpunkt rückte, um so dunkler wurde es am Himmel. Die ersten Tropfen ließen auch nicht lange auf sich warten und man beschloss ohne Präsentation in die Ligasaison zu starten. Man cancelte schon zu Beginn des Nachmittagsprogramms vorsichtshalber die Läufe die anderen Klassen mit der B-Lizenz Solo und der Fortsetzung der Schülerklassen. Das Ziel war, auf die 12 Pflichtläufe zu kommen, um eine Wertung zu erzielen. PersonaländerungenDie Titelverteidiger aus Diedenbergen mussten auf ihren Teamkapitän Robert Miskowiak verzichten, der keine Freigabe aus Polen bekam. Für ihn wurde Adam Skornicki in die Mannschaft um Hans Werner Stange geholt. Die Brokstedter Wikinger konnten zwar auf den wieder genesenen Kapitän Matten Kröger vertrauen, doch musste der Stammplatz von Stephan Katt, der in England in der Liga unterwegs war, aufgefüllt werden. Dies geschah durch Ex-Neuenknicker Jan Pape. Und auch Niklas Klingberg wurde für den angekündigten Charlie Gjedde zum Start gebeten. Die Gastgeber mussten auf Lukas Jankowski verzichten, der aber durch Tobias Johansson ersetzt wurde. Die Berliner aus Wolfslake waren die einzigen, die ohne Personalprobleme so antreten konnten, wie sie es angekündigt hatten. Die DiedenbergenerBei einsetzendem Regen setzten sich die Hessen schon
gleich von Beginn an an die Spitze der Wertung. Egal ob Skornicki, Tobias
Kroner, Tommy Stange und vor allem Ales Dryml – ihnen allen schien es
nichts auszumachen, dass aus dem „Stadion rote Erde“ so langsam das „Stadion
roter Schlamm“ wurde. Die BrokstedterMatten Kröger ist wieder da – das hat er eindrucksvoll bewiesen mit 6 Punkten – sprich drei 2. Plätzen. Somit war er neben Niklas Klingberg für die Schleswig-Holsteiner der beste seiner Mannschaft. Klingberg schrieb zwar einen Laufsieg, doch musste er sich im Gegensatz dazu auch einmal mit Rang 3 u.a. auch hinter Kroner begnügen. Finnenexpress Joonas Kylmäkorpi kam in den Durchgängen 1 und 2 überhaupt nicht zurecht und hatte sogar u.a. hinter René Schäfer das Nachsehen. Erst im 3 Outing, als es kurz vor dem Abbruch stand, kam er im Schlamm erst so richtig in Fahrt und brachte die Vorentscheidung um den 2. Platz in der Tageswertung. Pape und Junior Ramon Stanek konnten ihrem Team leider keine Punkte beisteuern, dennoch waren die 17 Gesamtzähler noch eine klare Sache für Rang 2 am Ende, auch wenn es zwischenzeitig gar nicht danach aussah. Die NeuenknickerNicht nur, dass Neuenknicks Kapitän Schäfer Kylmäkorpi in Schach halten konnte, nein - er war es auch, der mit dem 12. Lauf den Hexen den dritten Gesamtrang sicherte und obendrein Tobias Kroner auch die aller erste Niederlage am gesamten Renntag beibrachte. Mit 5 Punkten war er klar der beste Mann der Hausherren und schrieb somit 5 der 13 Punkte alleine. Die anderen Zähler teilten sich Kevin Wölbert (3 bei einem Ausfall), Johansson (2 bei 2 Einsätzen), Ersatzmann Matze Bartz (2 bei einem Lauf) und Rafal Okoniewski, der enttäuschend nur 1 Punkt von 3 Starts ins Ziel brachte – okay, er hatte im 2. Durchgang auch einen Ausfall zu beklagen. Die WolfslakerEin einziges Mal lagen die Wolfslaker in Führung - und das war nach Heat 1, als Grzegorz Klopot den einzigen Laufsieg fürs Team sichern konnte. Ansonsten fügte er noch 2 weitere hinzu und war mit 5 Zählern Teambester. Marcin Sekula brachte es noch auf 4, während Kjastas Poudzuks noch 3 Punkt schrieb. Michael Diener, kam bei 2 Einsätzen nur einmal ins Ziel, allerdings ohne Punkt. Den hatte auch Junior Erik Pudel, der für Diener einen Lauf bestritt. Summa-Summarum ergibt dies eine Punktzahl von 12, was am Ende den letzten Platz bedeutete. Das AusNach diesem 12. Lauf wollte man eine halbe Stunde Pause machen, damit sich das Wetter wieder beruhigen konnte, doch da sich da oben nichts tat, wurde das Rennen nach einer Mannschaftsführer-Sitzung letztendlich abgebrochen und man verzichtete auf eine Siegerehrung. Die WertungNachtrag der SchülerklassenIhre Siegerehrung bekamen aber noch die Schülerklassen, die ohne Jammern und Meckern bis zum Nachmittag ausharrten. Ihre Einsätze wurden ja, wie die der B-Lizenz Solo, gecancelt und so kamen die Sieger zu ihrer Ehrung. In der viel zitierten Schnullerklasse siegte zum ersten Mal Christian Sophie Köhn, die ihre männlichen Gegner in ihren 2 Heats sicher unter Kontrolle hatte. Ihr ärgster Konkurrent Max Deppe hatte das Nachsehen und konnte nur in dem Lauf siegen, wo sie nicht dabei war. Jonathan Gast kam auf Rang 3 mit 13 Punkten. Er war punktgleich mit Andre Kruse, der seinerseits einer die vielen neuen Gesichter in der 50er-Klasse ist. Ein toller Einstand für ihn in den Bahnsport und man wird noch viel von diesen insgesamt 13 Jungs und Mädchen sehen.
Schülerklasse BEine Klasse höher, in der Schülerklasse B,
ging es schon etwas robuster zur Sache. Kai Huckenbeck, der sich das
mit seinem Rücktritt
doch wieder schnell überlegt hatte, war aber wieder der einzige,
den es zu besiegen galt. 2 Laufsiege bedeuteten den Tagessieg vor Nils
Hesse, der im ersten Lauf Probleme am Start hatte. Auf die Frage, was
los gewesen sei, sagte er mit seinem bekannt verschmitzen Grinsen: „Papa
hat gesagt, ich soll im 2. Gang starten, aber das ging ja nun gar nicht.“ So
musste er im 1. Lauf ordentlich am Gashahn drehen und wurde von Rang
5 aus mit dem 3. Rang im Ziel belohnt.
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