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Von 2 auf 3 RädernDadurch, dass der Europameister Sven Holstein in Berlin für der Eisspeedway Team WM von der KNMV nominiert wurde, mussten er und Desirée Daubert leider in Unna absagen. Eine Nachnennung für diesen nun frei gewordenen Platz gab es nicht und so musste die Rennleitung kurzerhand ein neues Startschema für 5 Teams erstellen. Dies sorgte zwar bei den Fans für etwas Verwirrung im Programm, doch wurden sie durch spektakuläre Rennen in dieser Klasse entschädigt. Mit einem verpatzten Start begann das Rennen der späteren Tagessieger Thomas Raesfeld und Matze Stucke. Sie fuhren sich aber von Rang 3 auf 1 und hatten die lautstarken Lüdinghauser Fans wie Hülse im Nacken. Altmeister Karl Keil und Berit Tralau waren somit ebenfalls geschlagen, wie die Eis-Debütanten Marco Hundsrucker und Thomas Angerer. Der für Dänemark startende Arne Jasper, der nach einem Jahr Verletzungspause nun wieder angriff, fuhr mit Arne Friskovec zum Sieg des 2. Laufes vor Hundsrucker/Angerer. Peter Albrecht und Peter Schirmer fielen derweil in der 1. Ecke an letzter Stelle liegend aus. Beim direkten Duell Raesfeld gegen Jasper siegten die Lüdinghauser erneut, nachdem Jasper zunächst die Führung inne hatte, dann aber ans Ende des Feldes zurückfiel, sich aber gegen Keil wieder auf Rang 2 vorkämpfen konnte. Der 4. Lauf dieser Klasse verlief kurios. Um die Spitze
kämpften
Albrecht und Raesfeld, die sich auf der Gegengeraden der letzten Runde
verhakten und Hundsrucker aussen vorbei ziehen konnte. Doch ins Ziel
kam er nicht, da er einen kapitalen Motorschaden einstecken musste. Somit
zogen Albrecht/Schirmer noch vor Raesfeld direkt ins Ziel zum Laufsieg.
Für das Finale bedeutete dies eine Aufstellung von Raesfeld (8), Jasper (7) und Keil (6), die auch in dieser Reihenfolge das Ziel erreichten und auch auf dem Podest Platz nahmen. 4-Räder unter sichWährend die großen Quadfahrer noch mit einer Wertung immer wieder aufs Eis gingen, zeigten die Kids on Quads sowie die Eis-Debütanten der Speed-Kart-Klasse interessante Demorunden. |