Godden profitiert von Appletons Pech WOLFEGG (swe) - Pech klebte an Andrew Appletons Fersen. Beim gestrigen Sieben-Schwaben-Cup, dem 44. Grasbahnrennen des AMC Bad Waldsee in Wolfegg, sah der Brite bis 50 Meter vor dem Ziel wie der sichere Gewinner aus. Vom Kettenriss Appletons profitierte schließlich dessen Landsmann Mitch Godden. Er siegte vor 4000 Zuschauern und verwies Appleton und Marius Rökeberg (Norwegen) auf die Plätze. Dramatik pur hatte der Endlauf der Internationalen Solisten zu bieten. Appleton, bis dato mit 18 Vorlaufpunkten punktbester Fahrer, verlor den Kampf mit dem eigenen Material. Kurz vor der Ziellinie riss die Kette, Appleton rollte langsam aus. Selbst der bis dahin Zweitplatzierte Mitch Godden nahm das Gas erst einmal weg. „Ich dachte zuerst, der Lauf sei abgebrochen, als Andrew langsamer wurde“, sagte Godden. Er war es schließlich, der mit 20 Gesamtpunkten Platz eins für sich beanspruchte und die „Goldene Schelle“ mit nach Hause nehmen konnte. Appleton rettete schiebend einen Punkt und belegte am Ende mit 19 Punkten Gesamtrang zwei. Drittplatzierter wurde der Norweger Marius Rökeberg mit 16 Zählern. Lokalmatador Sirg Schützbach verpasste mit zehn Vorlaufpunkten den Einzug ins Finale der besten Fünf und wurde Sechster. Marcel Dachs (Weingarten) kam mit fünf Punkten auf den zwölften Platz. Spannend verlief auch der Wettbewerb der nationalen Seitenwagenklasse. Sowohl Stefan und Sebastian Steigerwald (Westerngrund) als auch die Lokalmatadoren Imanuel Schramm/Corinna Günthör (Tettnang) konnten ihre Vorläufe für sich entscheiden und trafen erst im Finale aufeinander. Steigerwald/Steigerwald setzten sich von Beginn an durch, Schramm/Günthör belegten nach einer Aufholjagd noch Platz zwei im Endlauf und im Gesamtresultat. Dritte wurden Achim und Christian San Millan aus Gengenbach.
I-Solo-Klasse: B-Seitenwagen-Klasse: B-Solo-Klasse: Schüler A: Schüler
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