v.l. Meik Lüders, Ramon Stanek, René Deddens, Max Dilger,
René Schäfer,
Erik Pudel, Richard Speiser, Sönke Petersen.
Sie nahmen auch am Sonntag am Nationalkader Training in Neuenknick teil.
Sonntagvormittag im Clubheim des SC Neuenknick: René Schäfer hat einen Pressetermin mit einem Nicht-Bahnsport involvierten Reporter. Kompetent und akribisch erklärt René die unterschiedlichen WM- & EM-Prädikats-Race-Formate und Regularien auch über die Rubrik Speedway hinaus. Der 23-Jährige selbstständige Versicherungs-fachmann wurde Ende 2007 zum neuen Speedway-Teammanager berufen und konnte schon großes Lob ernten. Im Vorfeld des 1. Kadertrainings in Neuenknick am vergangenen Wochenende trat der jüngste DMSB-Teambetreuer aller Zeiten professionell mit der Ankündigung an Offizielle und Medien heran. |
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„Ich hatte persönlich auch einmal das Ziel, als Profi ins Ausland zu gehen“, so René, der aber nach seiner schweren Wirbelverletzung aus 2006 ein Jahr später endgültig aufgeben musste. „Es ist nicht unbedingt wichtig, selber extrem erfolgreich gewesen zu sein, um erfolgreich als Teammanager zu fungieren“, so René weiter, der Parallelen zu seinem Langbahn-Pendant Josef Hukelmann zieht. Dass er sein Wissen weiterleiten kann, bewies bis jetzt die Tatsache, dass er sich mehr als 5 Jahre um den Schülernachwuchs kümmerte, und das sogar noch in seiner aktiven Zeit. Das Alter seiner neuen „Schützlinge“ ist mit der neuen Aufgabenstellung und Vertrauen des DMSB gestiegen, doch sieht er die Gleichaltrigkeit zu den Aktiven nicht wirklich als Nachteil. Immerhin weiß er somit aus eigener Erfahrung, wie sie vom Kopf her ticken. „Und der Respekt ist vor allem da“, so eine Stimme abseits des Interviews, was auch ein Langbahn-Teamweltmeister namens Matten Kröger, der am Samstag ebenfalls dieses Kadertraining wahrnahm, mehr als positiv erwähnte. „Sowas hat man lange nicht mehr gehabt“, so Mattens Aussage sinngemäß. Renés Engagement steckt voller Ideen und Innovationen. So hat er natürlich einen Plan eines solchen Trainingslagers mit Konditionstraining sowie taktisches Paarfahren auf Lager. Als Beispiel nannte er das Duo Kai Huckenbeck und Tobias Kroner, die er am Samstag gemeinsam auf die Bahn schickte. „Erfahrene Ligaprofis zeigen den talentierte Nachwuchsfahrern, taktisch klug zu fahren und gemeinsam die Harmonie zu proben.“ Auch um eine Physiotherapeutin hat er sich für den Kader gekümmert, die vom DMSB bereits genehmigt wurde. Sein Plan läuft auch darauf hinaus, evtl. im sogenannten „Sommerloch“ im Juli ein weiteres Trainingslager über mehrere Tage zu organisieren. Sein erster offiziellen Auftritt als Nationaltrainer wird am 22.03. in Güstrow sein, wenn der U19 Kader mit Kevin Wölbert, Max Dilger, Frank Facher, Erik Pudel und Sönke Petersen um den Einzug des EM-Team-Finals gegen Dänemark, Kroatien und Frankreich kämpfen wird. Doch auch hierfür steht bereits der Plan, der neben einem zusätzlichen Training und Teambesprechung ab Donnerstag auch ein Wellnessbad und Sightseeingtour beinhaltet. „Deutschland ist sportlich gesehen eigentlich ein teamfähiges Land. Und das wollen wir jetzt im Bahnsport auch erreichen“, erklärt René, der auch die Medienpräsenz langfristig mehr mit einbeziehen möchte. Auch wenn nicht alle eingeladenen Aktiven am Training teilnehmen konnten... – Zitat René: „...ist es kein Nachteil für sie. Die anderen haben allerdings einen Vorteil dadurch.“ Neben René war aber auch Meik Lüders in Neuenknick, der als DMSJ-Kaderbeauftragter in rund 10 Tagen mit dem C-Kader (U19-Piloten) ein mehrtägiges Trainingslager in Lonigo organisiert. Für unsere Jungs und den Nachwuchs wird also alles daran gesetzt, in die Fußstapfen der Rickardssons, Crumps und Petersens zu treten. René ist mit seinem ganzem Herzblut dabei, u.a. die A-Kader-Fahrer – oder so wie René sagt: „die Senioren“ Kroner, Hefenbrock, Smolinski, Schultz und Stange von erfolgreichen Einzelkämpfern zu einer starken Einheit zu formen. Aber auch bei den weiteren B-und C-Kader-Teilnehmer mit (B-Kader – U21) Wölbert, Busch, Petersen, Pudel, Dilger, Speiser, Facher sowie (C-Kader – U19) Huckenbeck, Stanek, Deddens, die Helfer-Brüder etc soll das Teamgefüge groß geschrieben werden. Die Zeichen stehen auf „Start frei“ – Also dann: 2 Minuten laufen! |
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Aber auch René Schäfer hat das Driften
noch nicht verlernt |
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