Teterower Auerhahnpokal,
10.05.2008

Auerhahn Nr. 3 für Ulamek

Bei voller Hütte und einem wunderschönen Frühsommerabend fand die bereist 7. Auflage des Auerhahnpokals in der Arena am Kellerholz in Teterow statt. Zwei der begehrten Auerhahn-Trophäen hat Sebastian Ulamek schon bei sich zuhause, doch gegen einen Dritten hat er nichts einzuwenden. So zog er, bei einer einzigen Niederlage in der Vorrunde gegen Tobias Kroner, klar in eines der Semis, das er auch gewann.

Zweiter der Vorrunde wurde Grzegorz Walasek, der wie David Ruud kurzfristig nachnominiert wurde. Hinter Matej Ferjan, der den kämpferischten Eindruck hinterließ, kam Ruud auf Vorlaufrang 4. Aus Deutscher Sicht kämpfte Christian Hefenbrock punktetechnisch am besten und landete auf Rang 5, was auch für ihn die Teilnahme in der Semirunde bedeutete. Der halb um die Welt angereiste Troy Batchelor schwächelte zu Beginn, fuhr dann aber bärenstark weiter und fand sich ebenfalls im Halbfinale wieder, in dem auch noch Niklas Klingberg und Kennet Hansen standen.

Für Joonas Kylmäkorpi war bei gleicher Majorität und Punktzahl wie Hansen der Semi-Zug mehr als knapp vor seiner Nase abgefahren. Ausschlaggebend war hierfür der Ausfall im 9. Heat, als ihn ausgerechnet Hansen ausgangs der Startkurve zum Quersteher brachte und er das Innenfeld aufsuchte. Eine hervorragende Leistung bot auch Tobias Kroner, der bei Gewinn des Fotofinishs im 17. Heat Hansen als direkten Gegner auf Rang 3 im Heat und auch aus dem Halbfinale geworfen hätte. So ging der Zuschlag aber an den jungen Dänen.

Martin Smolinski, Patrick Hougaard, Edward Kennett, Karol Zabik, der wegen einer Schulterverletzung noch ein Schatten seiner selbst war, Matze Schultz und auch der schon am Tag über den Berg hüpfende Matten Kröger konnten nicht wirklich Akzente setzten und hatten mit dem Ausgang der einzelnen Heats nicht immer ein Wörtchen mitzureden.

Die Endrunde

Die Top 8 des Abends teilten sich zunächst in 2 Halbfinals auf, ehe die jeweils 2 erstplatzierten im 6er-Finale über 5 Runden den Auerhahnpokal vor Augen hatten. Auf der Strecke blieben nach den beiden Semis Klingberg und Hansen.

Ulamek, Ferjan, Ruud, Hefenbrock, Walasek und Batchelor gingen auf die Reise und dieses Wahnsinnsfinale hatte es in sich. Hefe gab sich keinesfalls geschlagen, auch wenn er am Ende nur den ausgefallenen Ferjan hinter sich lassen konnte. Ferjan wurde zum Pechvogel statt Auerhahngewinner. An 2. Stelle liegend fiel er eine Runde vor Schluss aus. Das brachte nun Ruud und vor allem Batchelor auf die Ränge 2 und 3. Walasek belegte am Ende Rang 4, doch wie Ferjan erschien er bei der 6-Mann-geplanten Siegerehrung nicht.

Die Nationalhymne wurde live gesungen - Der Startmarshall staunt nicht schlecht
MC-Vorsitzender Adolf Schlaak in charmanter Begleitung
Hefe machen die Mädels jetzt schon ganz kirre
Sweet Dreams
Ja, was ist denn das für ein Ausgehhut?
Nein Hefe, es kommen 6 Fahrer ins Finale
Grzegorz Walasek
Sebastian Ulamek hat schon 2 Auerhähne zuhause
Einer fällt in jedem Semi raus
Feurige Einlage vor dem Finale
Hefe ist mit von der Partie
Auerhahn Nr 3 für Ulamek
2. David Ruud - 1. Sebastian Ulamek - 3. Troy Batchelor - 5. Christian Hefenbrock

Name Nat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Pkt S-1 S-2 Fin Platz
14 Sebastian Ulamek 2 3 3 3 3 14 1. 1. 1.
11 David Ruud 2 2 3 3 0 10 1. 2. 2.
6 Troy Batchelor 1 S/D 2 3 3 9 2. 3. 3.
10 Grzegorz Walasek 3 2 2 3 3 13 3. 4. 4.
5 Christian Hefenbrock 3 2 3 1 1 10 3. 5. 5.
4 Matej Ferjan 3 3 3 1 2 12 2. A 6.
7 Niklas Klingberg 2 3 1 1 2 9 4. 7.
1 Kennet Hansen 0 3 1 2 2 8   4. 8.
16 Joonas Kylmäkorpi 1 2 A 2 3 8 9.
15 Tobias Kroner 3 0 1 2 1 7 10.
3 Martin Smolinski 1 1 2 0 2 6 11.
2 Patrick Hougaard 2 1 0 2 0 5 12.
12 Kennett Edward 1 1 2 0 1 5 13.
13 Karol Zabik 0 1 0 1 A 2 14.
9 Mathias Schultz 0 0 1 0 1 2 15.
8 Matten Kröger 0 0 0 0 0 0 16.