Grasbahnrennen in Osnabrück,
29.06.2014 abgesagt

"Sommer in Deutschland" - von wegen...

Der Wettergott meinte es nicht gut mit der AMG Osnabrück. Das Mofarennen am Samstag konnte noch über die Bühne gezogen werden, auch wenn es zum Ende hin schon anfing zu tröpfeln. Auch die Nacht durch zog der Nieselregen nicht über das Stadion hinaus. Dafür sah die Bahn am Morgen dennoch sehr gut aus und das freie Training zeigte, dass sie auch befahrbar ist.

Ein erster heftiger Schauer sorgte dann aber dafür, dass der Zeitplan schon mal in Wanken geriet und man beließ es beim freien Training für die Internationalen Solisten und Gespanne, während die Junior-Klassen und B-Lizenz in die Startbandphasen gingen.

Kaum schlimmere Verhältnisse für das Langbahn-Debüt auf der 250er konnte es für Lukas Fienhage zum Beispiel geben, doch kam er sau-gut zurecht und wollte unbedingt fahren. Auch in der B-Lizenz blitzte mit James Shanes einer hervor, der dem rutschigen Untergrund mehr als Paroli bieten konnte.

Das Vormittagsprogramm mit den ersten Wertungsläufen der Junioren konnte schon mal nicht eingehalten werden und nach einer nochmaligen Fahrerbesprechung kurz vor dem eigentlichen Rennstart um 14.00 Uhr (ohne Fahrervorstellung aber mit einer Besichtigungsrunde für die Internationalen) fing es erneut an aus Kübeln zu schütten. Das war es dann – die AMG musste schweren Herzens abbrechen. Im Nachhinein auch die wirklich einzig richtige Entscheidung, denn im Falle eines Falles hätte nicht mal der Sanka auf die Bahn gekonnt.  

Das Wichtigste am Ende ist dann also doch, dass alle Piloten und Akteure mit heilen Knochen nach Hause konnten grad in Anbetracht der schlimmen Unfälle in den letzten Wochen.

Einzig busy waren am Ende noch die Radlader- und Traktorfahrer, die dafür sorgten, dass jeder festgefahrene Bulli auch aus dem Fahrerlager kommen konnte. Die Fans bekamen im Übrigen ihr Eintrittsgeld zurück.

 

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