ADAC Weser Ems Cup in
Bad Zwischenahn, 05.07.2014

Die 5. Runde zum ADAC Weser Ems Cup wurde im Ammerländischen Bad Zwischenahn ausgetragen. 20 Teilnehmer fuhren in den 4 Klassen vor einem begeisterten Publikum um die Wertungspunkte. Bei den jüngsten Akteuren setzte Marlon Hegener in der Junior Klasse A zum 5. Tagessieg an. Einzig Ann Kathrin Gerdes konnte ihm im 4. Durchgang einen Punkt klauen. Die junge Lady sicherte sich aber ungefährdet den 2. Platz vor Nick Haltermann. Als Debütanten in dieser Klasse kamen Mika Janssen und Jason Kreklau auf den folgenden Plätzen ins Ziel.

Seinen 10. Geburtstag hatte sich Junior B-Fahrer Calvin Richter mit Sicherheit anders vorgestellt. Nicht nur, dass es erstmals an seinem Ehrentag geregnet hatte (es zogen 2 Schauer durchs Land), endete sein Rennen im Krankenhaus. Er stürzte leider im 5. Outing und musste für genauere Untersuchungen stationär weiter behandelt werden. Er zog sich einen Bluterguss und eine Prellung am Becken zu, darf aber am Montag das Krankenhaus wieder verlassen. Clubkollege und Kumpel Tom Finger besuchte ihn am Abend noch kurz und konnte ihn wieder aufheitern.

Gute Besserung Calvin

Aus sportlicher Sicht war Kevin Lück wieder der Mann des Tages. Er zog mit einem klaren Maximum davon. Finn Loheider konnte ihm am ehesten folgen und wurde vor Dani Abbas Zweiter. Nick Schlimm fuhr ein beherztes Rennen und stand sogar im Finale der Top 4. Bei gleicher Punktzahl vom 6 Zählern teilten sich Timo Wachs und Tom Finger die Plätze 5 bis 7 mit dem gestürzten Richter.

Nachdem die Langbahnpremiere für Lukas Fienhage in Osnabrück buchstäblich ins Wasser fiel, konnte der Vechtaraner nun ausgiebig Praxis sammeln. Und das tat er jeweils mit der Flucht nach vorne. 4 Starts – 4 Siege bescherten ihm Rang 1 in der Juniorklasse C. Niels Oliver Wessel hingegen musste für seinen 2. Rang richtig fighten. Fabian Wachs kam zumeist besser aus den Bändern, musste sich aber im Zweikampf dem Schwarmer beugen. Ein Ausfall durch Zündungsprobleme seitens Wessel machte die Sache noch mal spannend, am Ende sprach bei Punktgleichheit aber das bessere Abschneiden im letzten Lauf für ihn. Fabien Neid komplettierte das Ergebnis auf Rang 4.

Einen Tag vor seinem 21. Geburtstag sah Tom Lamek dieses Rennen als Test an seinem Material. Der Maximumsieg in der B-Lizenz verriet: alles läuft wieder bestens nach dem Maschinenproblemen beim letzten Rennen in Mulmshorn. Buddy Prijs hatte gegen Lamek keine Chance, konnte sich aber klar vor Till Schlimm und Dirk Oellrich klar behaupten.

Das Ergebnis - Die Bildergalerie