Werdegang
Den Bazillus Bahnsport erhielt Enrico
bereits in den Kindertagen, da sein Vater und sein Onkel
aktiv unterwegs waren nachdem auch Oma und Opa in den 50er
Jahren im Gespann fuhren. Als Solist
ging Enrico dann 1990 in der B-Lizenz an
den Start und konnte mit dem Gewinn des
Bahnsport-Pokals 1995 den Sprung in die internationale Klasse
schaffen.
Trotz mehrmaliger Langbahn WM-Teilnahmen
blieben grosse Erfolge zumeist aus, doch schöpfte er nach diesen Durststrecken
im Jahr 2003 neues Selbstbewusstsein und legte eine tolle
Saison-Bilanz hin. Nach seiner ersten WM A-Finalteilnahme in
Morizes ging er als Mitfavorit um die Podestplätze in die DM
in Lüdinghausen. Dort entschied er dann im Stechen gegen Ralle
Löding den 3. Rang für sich und konnte seine Bestform bereits
eine Woche später in Roden mit dem Gewinn des Goldhelms
bestätigen. 2004 toppte er dann alle bisherigen Ergebnisse auf der internationalen Bühne und stand in allen Prädikatsendläufen.
Obwohl ihm ein Podestplatz verwehrt blieb, erzielte er
mit Rang 4 in der WM und EM sowie dem 5. Rang in der DM
seine beste Ausbeute.
Mit mehreren Podestplätzen und sogar
Tagessiegen wusste Ricky auch 2005 zu überzeugen und
krönte die
Saison mit dem Vizetitel der Langbahn DM.
2006 ging dann schon gleich erfolgreich
weiter. Mit dem Sieg beim Bergringpokal und Goldhelm in
Teterow schaffte er das schier Unmögliche. Seine souveräne Konstanz auf
der Langbahn unterstrich er mit seinem 1. Sieg der NBM-Wertung.
Der
Schritt auf der Karriereleiter nach oben fand neben dem 3.
Platz bei der DM im September 2007 zuvor noch in Morizes
seinen absoluten Höhepunkt,
als er neben Gerd Riss, Stephan Katt und Matten Kröger
für Deutschland die erste Team-Weltmeisterschaft auf der Langbahn sicherte.
Privat gehört die Geburt seiner Tochter
Jona im April 2007 zu den Highlights.