
| geb. | 15.10.1960 | gest. 15.11.2000 |
Für viele kam die Nachricht über den Tod von Simon Wigg erschreckend, doch wussten alle, wie sehr er in den letzten zwei Jahren unter seiner Krankheit gelitten hat. Nach seiner ersten OP zeigte er sich 1999 bei den GP-Läufen in Marmande/F und Berghaupten als Zuschauer und war am Rande des Geschehens immer noch der gern gesehende Mittelpunkt, der sich vor Autogrammjägern kaum retten konnte. Er war voller Zuversicht, diese Krankheit besiegt zu haben und ging mit seiner Frau Charlie und seinen beiden Kindern Abigail (6) und Rickie (3) für kurze Zeit nach Australien. Doch mit einem erneuten Ausbrechen der Krankheit begann sein qualvollstes Rennen, das er am 15.11.2000 verlor.
Mit seinen 5 Langbahn-Weltmeisterschaftstiteln führt er bis heute die Bestenliste an und es wird wohl kaum einen geben, der ihm das Wasser reichen kann. Sportlich fair setzte er auch am Rande Akzente und war voller Ideen, den Bahnsport attraktiver zu gestalten und dem Publikum näher zu bringen. Er hatte immer ein offenes Ohr, nahm sich Zeit für seine Fans und hatte auch immer einen Scherz auf Lager. Für junge Nachwuchsfahrer gilt er auch heute noch als Idol, denn bereits bei seinem ersten Auftreten in Deutschland 1979 kam, sah und siegte er.
In Simon Wigg hat die Bahnsportwelt im Alter von nur 40 Jahren einen der ganz Grossen verloren,
dennoch wird immer ein Hauch von WIGGY in uns weiterleben.