Speedway.org: Patrick, es hat sich jetzt rum gesprochen, dass du mit dem Bahnsport aufhörst. Warum? Patrick: Ja das ist richtig, ich bin zurück getreten. Der
Grund ist aber nicht der Sturz, den ich in Pfarrkirchen letztes Jahr
hatte, so wie viele meinen. |
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Ich studiere technische Betriebswirtschaft in der Fachhochschule
in Offenburg. Beides lässt sich jetzt einfach miteinander nicht
mehr vereinbaren. Das Studium ist sehr zeitintensiv, so wie der Bahnsport
eben auch. Beides geht eben nicht, zumindest nicht so, wie ich es mir
vorstelle. Speedway.org: Wie lange wird dieses Studium dauern? Patrick: Es ist eine Regelstudienzeit von 6 Semester, also 3 Jahre. Ich muss mal schauen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in dieser Zeit auch die Zeit finden werde, Rennen zu fahren. Speedway.org: Denkst du jetzt schon daran, eventuell nach dieser Zeit wieder anzufangen oder ist das Thema Bahnsport für dich allgemein abgehakt? Patrick: Abgehakt auf keinen Fall, aber ich konzentriere mich jetzt voll und ganz aufs Studium. Im Moment habe ich ja Semesterferien, da kann ich ja mit meinem Vater mitgehen. Was dann später kommt, weiss ich jetzt nicht. Aber da mache ich mir jetzt auch noch keine Gedanken darüber. Speedway.org: Was passiert jetzt mit dem Material? Wird Bernd dein Motorrad jetzt mitbenutzen, steht es in der Ecke oder verkaufst du es? Patrick: Wir haben uns ja eh alles geteilt. Wir haben zusammen 3 Motorräder. Meins wird jetzt natürlich erst mal mein Vater mit benutzen. Vielleicht werden wir aber auch später ein Motorrad verkaufen, je nachdem, wenn es da einen Interessenten gibt. Sönke Petersen wird zum Beispiel mein Motorrad in Rastede beim Bahnpokal fahren. Und wenn er es dann kaufen möchte, kann er es gerne tun, wenn wir uns einig werden. Speedway.org: Okay Patrick, ich wünsche dir für deine Zukunft, vor allem deine Studienzukunft, alles Gute. Und ich ziehe persönlich den Hut davor, dass du diesen Schritt gehst, denn es gibt eigentlich wenig Leute, die nach dem Beruf gucken, sondern nur auf das Hobby oder Sport. Patrick: Ja gut, aber da war ich auch immer schon anders. Ich habe immer gesagt, Rennen ist ein reines Hobby für mich und ich habe nie irgendwie damit geliebäugelt, Profi zu werden. Ich bin von der Einstellung her einfach anders. Für mich stand die Berufsausbildung immer schon im Vordergrund. Ich möchte später auch mal einen sicheren Beruf haben und dann auch einmal eine Familie ernähren können. Speedway.org: Toi Toi Toi Patrick: Dankeschön |
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