Bahnbeobachter-Lehrgang in Lüdinghausen

Sicherheit für Zuschauer und Fahrer wird groß geschrieben auf den Gras- und Langbahnen in Deutschland, wie zum Beispiel auf dem Westfalenring in Lüdinghausen.

Und damit es mit der Sicherheit auch richtig klappt, müssen die Bahnbeobachter immer wieder geschult werden. So waren am Samstag, dem 05.03. über 40 dieser Bahnbeobachter aus Harsewinkel, Holzwickede, Werlte und Lüdinghausen zu einem Seminar ins Struckheim nach Lüdinghausen eingeladen, bei dem es um das Thema „Streckensicherung“ ging. Die Leitung des Seminar lag in den Händen von Albert Raesfeld, Karsten Jakobs und Martin Stucke, alle vom Auto- und Motorsportclub AMSC Lüdinghausen.

Im theoretischen Teil wurden die Teilnehmer an ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten als Bahnbeobachter heran geführt. Wesentlich interessanter war die praktische Unterweisung in technischen Dingen. Dazu zählte zum einen die richtige Handhabung eines Feuerlöschers und das Löschen von Methanol und Benzin durch Klaus Hesselmann, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Lüdinghausen. Wie schwer der Umgang mit einem Feuerlöscher ist, die über die verschiedensten Mechanismen verfügen, mussten einige der Motorsportler bei ihren Übungen erfahren.
Eine informative Unterweisung in die richtige Behandlung von verletzten Fahrern oder Zuschauern vermittelte Willi Schürmann vom Deutschen Roten Kreuz bei den „Sofortmaßnahmen am Unfallort“. Auch hierbei stellten manche Bahnbeobachter fest, dass sie im Laufe der Zeit einiges verlernt hatten.
Albert Raesfeld wies darauf hin, dass alle für die Streckensicherung eingesetzten Personen vor Aufnahme ihres Dienstes bei jedem Rennen noch einmal eine Unterweisung vor Ort erhalten werden.