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22-jähriger Speedwayprofi ist sauer auf unprofessionelle Rennleitung Martin Smolinski wird nicht am 29. April beim internationalen Speedwayrennen in Neustadt/Donau an den Start gehen. Der 22-jährige Speedwayprofi aus Olching, der in England, Polen und Schweden fährt, ist stinksauer auf die Rennleitung. Erst vor kurzem hatte er erfahren, dass der MSC Neustadt bereits seit zwei Monaten auf seiner Internetseite mit seinem Namen wirbt. Noch eine Woche vor dem Rennen ist dort auf der Startseite zu lesen: „Deutscher Shootingstar sichert Antreten zu. Gut zwei Monate sind es noch bis zum Internationalen Speedwayrennen am 29. April in Neustadt – und Rennleiter Martin Burger kann eine |
![]() Foto: Privat
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wichtige Zusage im Fahrerlager schon vermelden. Martin Smolinski, der aufstrebende Profi in Deutschland schlechthin, wird dabei sein.“ Fakt ist: Eine Zusage von Seiten Smolinskis hat es
nie gegeben. Dieser erklärt: „Vor zwei Wochen gab es die erste
Anfrage von Martin Burger, ob ich Lust habe, zu fahren.“ Daraufhin
habe er ihm die Situation erklärt, dass eben an diesem Sonntag
auch ein Rennen in Polen stattfindet. „Es ist zwar schade für meine Fans. Aber die sollen jetzt nicht denken, dass es meine Schuld ist. Von mir gab es keine definitive Zusage.“ Smolinski ist verärgert über die unprofessionelle Rennleitung des MSC Neustadt. „Jetzt schieben mir die Fans den schwarzen Peter zu, obwohl ich gar nichts dafür kann. So geht es einfach nicht. Darauf habe ich keinen Bock.“ Der Rennleiter hätte zuerst mit ihm in Kontakt treten müssen, bevor er auf der Homepage eine Zusage vermeldet. „Wenn das Rennen am Samstag gewesen wäre, wäre ich garantiert gefahren. Aber so muss ich am Sonntag in Polen an den Start.“ Es tut ihm vor allem leid für die Fans, die sich auf ihn gefreut hatten. Der bisherige Saisonstart in England lief für den 22-Jährigen alles andere als optimal. Die Pechsträhne aus dem vergangenen Jahr scheint sich fortzusetzen. Fünf geschrottete Motoren in sechs Rennen, lautet die traurige Bilanz. Kein Wunder, dass „Magic Martin“ im Moment keinen Nerv dafür hat, auch noch andere Baustellen klären zu müssen. „Im Moment bin ich total unzufrieden, wie es läuft.“ Im Team wird hart gearbeitet. Wie alles weiter geht, weiß Smolinski selbst noch nicht. |
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